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2020

Norwegen ist der erste Staat mit einer Elektroauto-Quote über 50 Prozent

Symbolbild einer Ladestation für Elektroautos.
Symbolbild einer Ladestation für Elektroautos.REUTERS
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Der Anteil Neuzulassungen von E-Autos erreichte 2020 dank staatlicher Förderung 54,3 Prozent. Das lässt sich Norwegen einiges kosten.

Norwegen ist das weltweit erste Land mit einer Elektroauto-Quote von über 50 Prozent. Der sogenannte Informationsrat für Straßenverkehr in Oslo veröffentlichte am Dienstag die Zulassungszahlen für das vergangene Jahr: Demnach hatten 54,3 Prozent aller neu angemeldeten Pkw einen elektrischen oder einen Hybrid-Antrieb. 2019 hatte dieser Anteil 42,4 Prozent erreicht. EU-weit liegt die Quote bei rund 4 Prozent, in Österreich nur wenig darüber.

Die vier meistverkauften Modelle waren der Audi e-tron, das Model 3 von Tesla, der Volkswagen ID.3 und der Nissan Leaf - allesamt mit ausschließlich elektrischem Antrieb. Auf Platz fünf folgt der Golf von Volkswagen in der Hybrid-Version.

Viele Vorteile

Norwegen gilt als Pionierland der Elektromobilität. Für den Boom ist vor allem die Politik verantwortlich: E-Autos sind in Norwegen fast komplett von der Steuer befreit, sodass sie bei den Kosten mit Diesel und Benzinern mithalten können.

Der für die E-Autos nötige Strom wird in dem Land fast ausschließlich mit Wasserkraft erzeugt. Ziel ist, dass ab 2025 nur noch E-Autos verkauft werden.

Seit 1. Juli bekommt man in Österreich beim Kauf eines Elektrofahrzeugs bis Jahresende eine erhöhte Förderung. So stieg die Förderung für E-Autos von 3000 auf 5000 Euro an, für E-Motorräder gibt es im nächsten halben Jahr 1200 statt 1000 Euro und für Elektro-Mopeds 800 statt 700 Euro. Lastenfahrräder werden mit 850 Euro gefördert.

(APA/AFP)