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Japan/Südkorea

Streit um Entschädigung von Sexsklavinnen ist neu entflammt

Bronzemädchen: Gedenken an Opfer japanischer Verbrechen.
Bronzemädchen: Gedenken an Opfer japanischer Verbrechen.REUTERS
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Ein südkoreanisches Gericht fordert Japan zu Kompensationen wegen Verbrechen während der Besatzung auf. Tokio ist empört.

Wien/Seoul. Die schlichte Bronzestatue stellt ein junges Mädchen in traditionell-koreanischem Kleid dar, sie sitzt auf einem Sessel, die Fäuste zusammengeballt, neben ihr ein leerer Sessel. Das Bronzekind blickt auf Japans Botschaft in Seoul. Und erinnert an Japans Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs, als die Besatzer in ganz Asien bis zu 200.000 Mädchen und Frauen entführten oder mit falschen Job-Versprechungen lockten – um sie in Bordellen an der Front als Sexsklavinnen zu vergewaltigen. Viele „Trostfrauen“, so die japanische Bezeichnung, waren Koreanerinnen.