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Kryptowährungen

„Bitcoin kam genau zur richtigen Zeit“

CeBIT 2015 Technology Trade Fair
Die digitale Währung Bitcoin erfreut sich in aller Welt wachsender Beliebtheit.(c) Getty Images (Sean Gallup)
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Nach dem steilen Höhenflug kam es in der Nacht auf Montag zu einer scharfen Korrektur. Doch die Sorge, dass eine andere Kryptowährung Bitcoin den Rang ablaufen könnte, hegt kaum jemand.

Wien. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass es sinnlos ist, den Markt „timen“ zu wollen. Wer im Dezember gedacht hatte, Bitcoin müsse nach Erreichen eines Allzeithochs von 20.000 Dollar bald korrigieren, muss sich noch gedulden. Am Sonntag kostete eine Einheit der größten und ältesten Kryptowährung 40.000 Dollar, fiel dann aber zurück und war am Montagmorgen um 33.000 Dollar zu haben. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen hatte zeitweise die Billionengrenze überschritten, 70 Prozent entfielen auf Bitcoin.

Inzwischen geben auch etablierte Banken Kursziele im sechsstelligen Bereich aus. JP Morgan rechnet mittelfristig mit 146.000 Dollar, wie Bloomberg berichtet. Bei einem solchen Preis würde die Marktkapitalisierung von Bitcoin mit den privaten Goldanlagen in börsengehandelten Fonds (ETFs), Barren und Münzen gleichziehen. Zuerst müsse sich aber die Volatilität von Bitcoin der von Gold annähern, was Jahre dauern könne.

Doch ist Bitcoin so etwas wie Gold, das man als Wertspeicher nützt, wenn man sich vor Inflation fürchtet? Oder so etwas wie eine Aktie, zumal es stark mit dem Aktienmarkt korreliert? Auf sozialen Medien wurde dieser Tage penibel registriert, dass Bitcoin beim Börsenwert Facebook überholt hat. Zeitweise waren nur Apple, Microsoft, Amazon, Google, Tesla und Saudi-Aramco wertvoller.