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Gastkommentar

Sturm aufs Kapitol: Eine Erleichterung

War das skurrile Schauspiel, das eine entfesselte Menge im Kapitol den Menschen weltweit auf ihren Bildschirmen geboten hat, ein trauriger Tag für die US-Demokratie, wie es jetzt heißt?
War das skurrile Schauspiel, das eine entfesselte Menge im Kapitol den Menschen weltweit auf ihren Bildschirmen geboten hat, ein trauriger Tag für die US-Demokratie, wie es jetzt heißt?(c) imago images/ZUMA Wire (Ardavan Roozbeh via www.imago-images.de)
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Das Ende ist genauso erbärmlich wie Donald Trumps gesamte Präsidentschaft. Aber es ist das Ende.

Im vergangenen Sommer haben sich viele in den USA besorgt gefragt: Wenn Donald Trump die Wahl verliert, wird er das Ergebnis anerkennen? Wird er das Weiße Haus räumen? Was kommt auf uns zu? Jetzt wissen wir es. Es kam schlimmer als viele befürchtet hatten, es gab Tote und Schwerverletzte im Kapitol. Das ist die eine Seite, die Tragödie. Dass Trump daran die Hauptschuld trägt, steht außer Zweifel, weil er vier lange Jahre nicht aufgehört hat, Menschen zu verhetzen, weil er diesen gewalttätigen Mob geschaffen hat.

Die andere Seite: eine riesige Erleichterung. Endlich ist es möglich geworden, hinter diese Ära des Donald Trump einen Schlusspunkt zu setzen. Dieses Ende im Kapitol passt genau dazu. Es ist so erbärmlich wie die ganze Präsidentschaft war. Es ist verrückt und es fordert Opfer.