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RELEASE DATE: June 26, 2020 TITLE: Top Gun: Maverick STUDIO: DIRECTOR: Joseph Kosinski PLOT: After more than thirty year
Kino

Diese Filme kommen 2021 - hoffentlich

Zwischen Bond, Alkohol und Scarlett Johansson. Ein Überblick über die großen und kleinen Perlen und Blockbuster: „Nomadland“, „Top Gun: Maverick“, „Hochwald“, „Dune“ und viele andere.

Wann auch immer die Kinos tatsächlich öffnen dürfen: Es wird einiges zu sehen geben. Ein Schwall an neuen Produktionen steht seit langem auf der Warteliste. Wenn man auch nicht weiß, was vielleicht doch bei den Streamingdiensten landet: Ein Blick auf die Kinohighlights, die heuer ins Haus stehen. Möglicherweise jedenfalls.

„Der Rausch“: Geplanter Kinostart 29. Jänner

Bei den Europäischen Filmpreisen in Berlin war Thomas Vinterbergs Tragikomödie „Der Rausch“ im Dezember der große Abräumer. Hollywood-Eyport Mads Mikkelsen spielt einen Lehrer, der mit anderen Männern ein Experiment wagt: Sie wollen sich konstant betrinken, um die Möglichkeiten von Alkohol auszutesten.

„Space Dogs“: Geplanter Kinostart 12. Februar

Auch das heimische Filmschaffen ist vom Auf- und Zuspiel der Kinos getroffen. So konnte das Doku/Fiktion-Essay "Space Dogs" von Elsa Kremser und Levin Peter zwar bereits 2019 bei den Filmfestspielen von Locarno überzeugen, ein Kinostart war aber nicht möglich. Im Februar soll die bei der Weltraumhündin Laika startende und zu den heutigen Straßenhunden von Moskau führende Erzählung nun tatsächlich regulär auf der großen Leinwand zu sehen sein.

„Promising Young Woman“: Geplanter Kinostart 12. Februar

Noch verlockender klingt aber „Promising Young Woman“ von der Britin Emerald Fennell, eine Art „MeToo-Rachethriller“, der 2020 bei Festivals für Aufsehen gesorgt hat: Carey Mulligan spielt darin eine Frau, die sich einmal pro Woche in einer Bar betrunken stellt, um den Männern, die sie daraufhin sexuell ausnutzen wollen, eine Lektion zu erteilen.

„The King's Man - The Beginning": 11 März 2021

Der dritte Film der „King's Man"-Reihe zeigt die Vorgeschichte der britischen Gentleman-Superagenten. Zum Cast gehören Ralph Fiennes, Gemma Arterton, Djimon Hounsou („Captain Marvel”), Daniel Brühl und „Game of Thrones“-Bösewicht Charles Dance. Wie bei den Vorgängerfilmen ist Matthew Vaughn für die Regie verantwortlich.

„Catweazle": Geplanter Kinostart 11. März

In den 70ern war die britische Serie um einen schrulligen Magier aus dem 11. Jahrhundert, der irrtümlich in der Gegenwart landet, ein TV-Hit. Für die neue Kinofassung stieg nun der deutsche Kultkomiker Otto Waalkes in die großen Fußstapfen - an der Seite von Jungstar Julius Weckauf, der in der Hape-Kerkeling-Biografie „Der Junge muss an die frische Luft“ einen Sensationserfolg landete. Gemeinsam macht sich das ungleiche Duo auf die Suche nach Catweazles Druidenstab, denn nur mit dessen Hilfe, kann der Zauberer zurück in seine eigene Gegenwart.

RELEASE DATE 2019 TITLE Nomadland STUDIO DIRECTOR Chloe Zhao PLOT A woman in her sixties who a
Chloe Zhaos Essay "Nomadland" mit Frances McDormand hat Oscar-Chancen(c) imago images / ZUMA Press (via www.imago-images.de)

„Nomadland“: Geplanter Kinostart 18. März

Bei der reduzierten Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig 2020 stieg Chloe Zhaos Essay über das Amerika von heute als großer Gewinner aus. Auch bei der Oscar-Verleihung, voraussichtlich am 25. April, dürfte „Nomadland“ Chancen auf einige Preise haben – allen voran Frances McDormand. Sie spielt in dem Film eine Frau, die nach einigen Schicksalsschlägen in ihrem Auto lebt und als Nomadin durch die USA, stets auf der Suche nach Arbeit und sich selbst.

„Aufzeichnungen aus der Unterwelt“(c) Stadtkino

„Aufzeichnungen aus der Unterwelt“: Geplanter Kinostart 19. März

Tizza Covi und Rainer Frimmel sind Meister darin, in Milieus einzutauchen und mit Kinopreziosen zwischen Fiktion und Dokumentation aufzutauchen. Das gilt auch für ihr neues Projekt „Aufzeichnungen aus der Unterwelt“, für das sie die Milieus der Wiener Unterwelt der 60er-Jahre anhand des Wienerlied-Sängers Kurt Girk und seines Freundes Alois Schmutzer beleuchten, die im Rückblick über ihre Zeit und ihren Prozess berichten.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Geplanter Kinostart 31. März

Durch mehrmalige Verschiebungen wurde das neueste Abenteuer des britischen Geheimagenten beinahe zum Synonym für die Filmindustrie in der Coronakrise. Denn das Produktionsstudio MGM weigert sich trotz großer gebotener Summen (600 Mio. Dollar), dass „No Time To Die“ seine Premiere auf einer Streamingplattform feiert. Ende März so es nun tatsächlich so weit sein, dass Daniel Craig zum letzten Mal in der Titelrolle auf die Leinwand kommt – und sich unter anderen auch wieder mit Christoph Waltz als Ernst Stavro Blofeld auseinandersetzen muss.

„Hochwald“: Geplanter Kinostart 31. März

Das Regiedebüt „Hochwald“ von Cutterin Evi Romen feierte seine Weltpremiere im Vorjahr in Zürich, wo er gleich seine Sektion gewann. Im Zentrum des Identitätsdramas steht der junge Mario, der den Aufbruch aus seinem Südtiroler Dorf schafft und im Zuge seines Coming-Out und Coming-of-Age am Ende wieder dorthin zurückkehrt und dort nicht nur von Nadim, sondern auch dem Islam angezogen wird.

„Black Widow“: Geplanter Kinostart 7. Mai 2021

Im Superhelden-Streifen kehrt Natasha Romanova, die vom KGB ausgebildet wurde, nach dem Zusammenbruch der UdSSR in ihre alte Heimat zurück, um Rache zu nehmen. Hauptrollen übernahmen neben Scarlett Johansson auch Jungstar Florence Pugh („Midsommar“), Rachel Weisz und David Harbour („Stranger Things") sowie David Hurt. Für die Regie verpflichtete Marvel mit der Australierin Cate Shortland bewusst eine Frau.

„Fast & Furious 9“: Geplanter Kinostart 28. Mai 2021

Fast ein Jahr später als geplant kommt der neue „Fast & Furious“-Film (Originaltitel: „F9: The Fast Saga“). Am Steuer: Charlize Theron, Vin Diesel, Michelle Rodriguez und Helen Mirren. Regie führte – wie schon bei vier weiteren Filmen der Autoraser-Reihe – Justin Lin. Es wird nicht der letzte Film der Reihe sein: Auch Teil zehn und elf sind in Planung.

„Venom: Let There Be Carnage“: Geplanter Kinostart 25. Juni 2021

Dieser Superheldenfilm, der im Oktober ins Kino hätte kommen sollen, wurde nicht von Disney produziert, sondern von Sony – das sollte für zumindest ein bisschen Abwechslung im Marvel-Universum sorgen. Tom Hardy spielt Eddie Brock alias Venom, Woody Harrelson den Bösewicht namens Carnage. Den Regisseur kennt man als Gollum in „Herr der Ringe“: Andy Serkis.

„Minions“: Geplanter Kinostart 1. Juli

2010 waren die Minions in ihrem ersten Kinoauftritt "Ich - Einfach unverbesserlich" lustige Sidekicks. Doch die kleinen, gelben Tic-Tac-Wesen mit dem Hang zu Anarchie, Chaos und Gewalt entwickelten sich bald zu Publikumslieblingen und erhielten fünf Jahre später mit "Minions" ihren eigenen Film. Mit "Auf der Suche nach dem Mini-Boss" folgt nun die Fortsetzung, die aber eigentlich auch ein Prequel ist, werden hier doch die Anfänge der Beziehung zwischen den Gelblingen und ihrem Boss Gru erzählt.

„Top Gun: Maverick“: Geplanter Kinostart 8. Juli

Auch wenn man es ihm nicht ansieht, ist Actionstar Tom Cruise doch nun schon gute 30 Jahre im Geschäft, das mit dem Fliegerhit „Top Gun“ 1986 so richtig abhob. Nun ist Cruise nach langer Zeit wieder in der Kampfpilotenuniform zu sehen. Sein Pete „Maverick“ Mitchell weigert sich, den Dienst zu quittieren – und das, obwohl er in der Militärhierarchie nicht aufgestiegen ist. Inzwischen bildet er junge Piloten aus, darunter Monica Barbaro, Jay Ellis und Miles Teller („Whiplash“), der den Sohn von Mitchells verstorbenem Freund Nick „Goose“ Bradshaw spielt. Val Kilmer und Ed Harris findet sich ebenfalls im Cast.

„The Beatles: Get Back“: Kinostart voraussichtlich im August

Glaubt man Popchronisten, soll die Stimmung bei den Proben und Aufnahmen für das letzte Beatles-Album „Let It Be“ ja nicht sehr toll gewesen sein. Eine mittlerweile vergriffene gleichnamige Doku von 1970 illustriert, was John Lennon als „the most miserable sessions on earth“ bezeichnet hat. „Herr der Ringe“-Regisseur Peter Jackson will nun mithilfe von 56 Stunden Filmmaterial, die damals entstanden sind und nun digital restauriert werden, eine Gegendarstellung versuchen: In ersten Einblicken, die er auf YouTube veröffentlicht hat, sieht man die Fab Four fröhlich blödeln und durchs Studio hüpfen. „The Beatles: Get Back“ werde den Frieden und die Liebe einfangen, die tatsächlich geherrscht haben, freut sich Ringo Starr. Auch inkludiert: das gesamte unautorisierte Konzert am Dach, der letzte gemeinsame Auftritt der vier.

„Tod auf dem Nil“: Geplanter Kinostart 17. September

2017 startete Kenneth Branagh mit „Mord im Orient Express“ eine neue Reihe an Verfilmungen von Werken der Krimikönigin Agatha Christie. Diesem Auftakt soll nun "Tod auf dem Nil" folgen, der bereits 1978 mit Peter Ustinov ein Erfolg wurde. Erneut übernimmt Branagh nicht nur die Regie, sondern auch die Rolle des belgischen Privatdetektivs Hercule Poirot, der diesesmal einen mysteriösen Todesfall bei einer Dampferfahrt auf dem Nil klären muss, wobei Stars wie Gal Gadot, Annette Bening oder Armie Hammer ins Fadenkreuz geraten.

„Dune“: Geplanter Kinostart 1. Oktober

Der Kanadier Denis Villeneuve gilt mit Filmen wie „Arrival“ oder „Blade Runner 2049“ als einer der Fortdenker des Science-Fiction-Genres. Nun bringt der 53-Jährige mit "Dune" das nächste Sci-Fi-Stück ins Kino - und wieder referenziert Villeneuve auf ein großes Vorbild, nämlich David Lynchs „Wüstenplanet“ aus den 80ern. Statt Kyle MacLachlan ist es nun Jungstar Timothee Chalamet („Call Me by Your Name“), der sich an der Seite von Zendaya, Josh Brolin, Stellan Skarsgard, Charlotte Rampling oder Javier Bardem auf dem unwirtlichen Wüstenplaneten Arrakis mit seinen Sandwürmern als Befreier durchsetzen muss. Auf Arrakis findet sich mit dem „Spice“ die wertvollste Substanz des Universums.

„Morbius": Geplanter Kinostart 8. Oktober 2021

In dem Anti-Superhelden-Film spielt Jared Leto spielt einen Wissenschaftler, der versucht, sich von einer Blutkrankheit zu heilen und dabei zum Vampir wird. Für Regisseur Daniel Espinosa ist es der erste Marvel-Film – und er wurde, wie die „Venom“-Filme – nicht von Disney produziert, sondern von Sony Pictures.

„The Eternals“: Geplanter Kinostart 5. November 2021

Der von Chloé Zhao inszenierte Marvel-Film „The Eternals“ war für Februar 2021 geplant. In dem Streifen mit Angelina Jolie, Kit Harington und Kumail Nanjiani leben unsterbliche Wesen seit Jahrtausenden unerkannt auf der Erde und kommen plötzlich zum Vorschein.

„West Side Story“: Geplanter Kinostart 9. Dezember

Das Filmmusical "West Side Story" mit der Musik von Leonard Bernstein gehört heute zu den Klassikern des Genres und der Filmhistorie. Altmeister Steven Spielberg wagt sich trotzdem an ein Remake. Für seine Version der altbekannten Liebesgeschichte zwischen zwei Proponenten aus rivalisierenden New Yorker Jugendbanden hat der Oscar-Gewinner einerseits Ansel Elgort ("Das Schicksal ist ein mieser Verräter") und andererseits Nachwuchshoffnung Rachel Zegler als Romeo & Julia-Wiedergänger Tony und Maria verpflichtet. Und für Feinschmecker hat Rita Moreno, einer der Stars aus dem originalen "West Side Story"-Film, ebenfalls einen Auftritt.

„Mission Impossible 7: Geplanter Kinostart 18. Dezember

Dass er auch mit seinen knapp 60 Jahren nicht vor Actionszenen zurückschreckt, stellt Hollywoodstar Tom Cruise heuer nicht nur mit der Fortsetzung seines frühen Hits "Top Gun" unter Beweis, sondern auch mit sage und schreibe Teil 7 der Actionserie "Mission Impossible". Als Agent Ethan Hunt soll Cruise wieder die Welt retten, wobei noch wenig über den Inhalt des Streifens bekannt ist, für den bereits zum dritten Mal in der "MI"-Serie Christopher McQuarrie die Regie führte. Und weil es gerade so gut läuft, wird auch Teil 8, der für 2022 vorgesehen ist, von McQuarrie verantwortet.

„Matrix 4“: Geplanter Kinostart 22. Dezember 2021

Nicht nach hinten verschoben, sondern vorgezogen wurde hingegen der vierte „Matrix“-Teil, dessen Kinostart eigentlich für April 2022 vorgesehen war. Keanu Reeves spielt wieder Neo, Carrie-Anne Moss ist in ihrer früheren Rolle als Trinity dabei. Lana Wachowski kehrt als Regisseurin, Autorin und Produzentin zurück. Die ersten drei Folgen hatten die Regie-Geschwister Lana und Lilly Wachowski inszeniert, die damals noch als die Brüder Andy und Larry bekannt waren.

„Quo vadis, Aida?“: Geplanter Kinostart noch offen

Die österreichische Koproduktion „Quo vadis, Aida?“ von Jasmila Zbanic erlebte im Vorjahr bei den Filmfestspiele von Venedig im Wettbewerb ihre Weltpremiere. Zbanic zeigt das berüchtigte Massaker von Srebrenica anhand ihrer Titelfigur Aida, die als Übersetzerin für die UN-Friedenstruppen arbeitet, die in der Nähe von Srebrenica stationiert sind. Aida will ihren Mann und ihre Söhne retten und gerät dabei in die Spirale der Gewalt, die letztlich in die Katastrophe führt.

(APA/her/Red.)