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Fernunterricht

Bleiben die Schulen doch zu?

Coronavirus - Leben in Dortmund Dortmund, Deutschland 06.11.2020 - Coronavirus - Leben in Dortmund: Ein Schueler geht mi
Spätestens bis Mitte der Woche wollte Bildungsminister Faßmann eine Entscheidung bekannt geben.imago images/Kirchner-Media
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Eigentlich sollte der Präsenzunterricht am 18. Jänner wieder starten. Doch laut Medienberichten wird der Fernunterricht bis zu den Semesterferien verlängert.

Die Zeichen stehen auf eine Verlängerung des Fernunterrichts an Schulen. Planmäßig sollte der Präsenzunterricht bereits am kommenden Montag wieder beginnen. Doch nun könnten die Schulen doch bis zu den Semesterferien geschlossen bleiben. Das ist der „Kronen Zeitung“ offenbar aus Regierungskreisen bestätigt worden. Auch die Tageszeitung „Österreich“ berichtet das.

Eine offizielle Stellungnahme gibt es dazu noch nicht. Spätestens bis Mitte der Woche wollte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) eine Entscheidung bekannt geben. Dabei bleibt es auch, hieß es am Dienstag aus dem Bildungsministerium. So wird die Entscheidung über die Rückkehr der Schüler in den Präsenzunterricht vermutlich erst morgen oder übermorgen fallen. Spekulationen wolle man jedenfalls nicht kommentieren, sagte die Sprecherin von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

Eine neuerliche Verlängerung wird aber immer wahrscheinlicher. International verlängern immer mehr Länder ihren Schullockdown. Außerdem ist die Angst vor der aus Großbritannien kommenden Coronavirus-Mutation groß. Sie ist in Österreich bereits angekommen. Derzeit gibt es 17 Verdachtsfälle in Tirol.

Eine Verlängerung des Fernunterrichts bis zu den Semesterferien bedeutet, dass die Schüler in Wien und Niederösterreich nicht vor dem 8. Februar in die Schulen zurückkehren, denn dort sind die Ferien in der ersten Februarwoche angesetzt. In Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg finden die Ferien in der zweiten Februarwoche statt, in Oberösterreich und der Steiermark in der dritten Woche.

Faßmann will Schulöffnung durch Tests retten

Der Bildungsminister ist bislang von einer Öffnung der Schulen ausgegangen. Erst am Wochenende hat er seine Teststrategie präsentiert. „Montag ist Testtag“, sagte Faßmann. Einmal pro Woche sollten sich Schüler laut Plan selbst auf Covid testen. Das sei ein „Sicherheitsnetz“ für die Schulen. Das Ministerium hat dafür fünf Millionen Schnelltests eingekauft. Vorerst werden die aber offenbar nicht eingesetzt werden können. 

(j.n.)