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Wie es mit den Modewochen weitergeht

(c) REUTERS (FRANCOIS LENOIR)
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Physische Modenschauen mit Publikum sind momentan kaum denkbar. Für die Pariser Haute-Couture-Schauen gibt es schon klare Regelungen.

Ein Aufatmen gibt es angesichts von Lockdowns und Verschärfungen in der Corona-Pandemie noch immer nicht. Diese Unsicherheit macht sich auch bei den Modewochen bemerkbar. Während die Shows Anfang 2020 noch fast im Normalzustand über die Bühne gingen, sah das im Herbst des vorigen Jahres ganz anders aus. Einige Labels entschieden sich dafür, weniger Gäste einzuladen, wieder andere ließen nur die Models über den Catwalk laufen, und einige Unternehmen sorgten auch für eine digitale Aufbereitung der Kollektion.

Klare Richtlinien gab nun die Féderation de la Haute Couture et de la Mode für die Haute Couture Schauen (25. bis 28. Jänner) in Paris vor. Labels dürfen demnach in dieser Saison keine Gäste einladen. "Die Anweisungen des Pariser Polizeipräsidiums sehen vor, dass keine öffentliche Teilnahme stattfinden darf, sei es für Modenschauen oder andere Veranstaltungen", sagte Pascal Morand, Exekutivpräsident der Fédération de la Haute Couture et de la Mode, gegenüber WWD.

Unklar ist noch, wie die Männermodeschauen, die von 19. bis 24. Jänner in Paris abgehalten werden, stattfinden sollen. Bisher wurden nur die Daten und Termine, jedoch nicht die Formate der Shows oder Präsentationen veröffentlicht. Angeblich sollen einige Marken wie Louis Vuitton oder Dior geplant haben, eine Show mit wenigen Gästen unter strengen Hygiene- und Sicherheitskonzepten abzuhalten.

Verschieben und abwarten

Die italienische Männermodenschau Pitti Uomo soll physisch und digital vertreten sein. Von 12. bis 14. Jänner soll sie über die Plattform Pitti Connect digital stattfinden, von 21. bis 23. Februar will man dann aber auch eine physische Präsentation abhalten.

In Berlin (18. bis 24. Jänner) setzt man ganz auf digitale Präsentationen. Aus dem Kraftwerk in Berlin Mitte werden Laufstegpräsentationen, Ausstellungen, virtuelle Panel Talks und Atelierbesuchen gestreamt.

Wie es mit den kommenden Modeschauen in London, Mailand und Paris weitergeht, wurde noch nicht öffentlich kommuniziert. Je nach Modehaus sind wie bisher digitale Präsentationen, aber auch physische Shows sowie Hybrid-Formen angedacht. Ob die geplanten Shows mit Gäste dann auch abgehalten werden können, wird sich wohl erst kurzfristig zeigen. Ein Zurück zur Normalität wird es in dieser Saison jedenfalls noch nicht geben. Spannender könnte es dann wieder im Herbst 2021 werden.

(chrile)