Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
USA

New York City will Geschäftsbeziehungen zu Trump beenden

In New York steht auch der Trump Tower, von dem aus Donald Trump etwa die Amtsübernahme vor vier Jahren vorbereitet hatte.
In New York steht auch der Trump Tower, von wo aus Donald Trump etwa die Amtsübernahme vor vier Jahren vorbereitet hatte.REUTERS
  • Drucken

Bürgermeister Bill de Blasio sieht eine Möglichkeit, aus bestehenden Verträgen auszusteigen, „wenn ein Unternehmen in kriminelle Aktivitäten verwickelt ist“.

Nach dem gewaltsamen Sturm des Kapitols will New York die Geschäftsbeziehungen zum abgewählten US-Präsidenten Donald Trump beenden. "Die Verträge machen sehr deutlich, dass wir das Recht haben, den Vertrag zu kündigen, wenn ein Unternehmen, die Führung eines Unternehmens, in kriminelle Aktivitäten verwickelt ist", sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch dem TV-Sender MSNBC. Die "Aufstachelung zum Aufruhr" stelle eindeutig eine kriminelle Aktivität dar, so der Demokrat.

Trumps Firmen-Imperium besteht aus einem Geflecht von Hunderten Unternehmen. Es hat auch Verträge mit der Stadt New York zum Betrieb eines Karussells, zweier Eislaufflächen und eines Golfplatzes. Nach Angaben De Blasios bringen die Attraktionen Trumps Unternehmen jährlich 17 Millionen Dollar (13,98 Mio. Euro). Trump war mit Immobilien-Geschäften in seiner Heimatstadt New York bekannt geworden. In weiten Teilen der liberalen Hochburg wird der scheidende US-Präsident von den Republikanern aber schon lange verschmäht.

Verträge sollen geprüft werden

Die Stadt hatte eine Überprüfung der Verträge angekündigt, nachdem ein von Trump angestachelter Mob am 6. Jänner das Kapitol in Washington gestürmt hatte. Dabei starben fünf Menschen. Die Schuld des Präsidenten ist juristisch allerdings noch nicht bewiesen.

Schon in den letzten Tagen hatten mehrere Wirtschaftsgrößen in den USA dem scheidenden Präsidenten den Rücken zugekehrt. Zahlreiche Unternehmer verurteilten die Gewalt bei den Vorfällen im Kongress vergangene Woche scharf.

(APA/dpa)