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Gastkommentar

Familien- und Fälschungssachen

Anmerkungen zum Kulturkuriosum rund um Arnulf Rainer, seine langjährige Partnerin und angeblich gefälschte Werke.

Was sich unlängst im „Standard“ („Zu echt, um echt zu sein“, von Olga Kronsteiner, 29. 12. 2020) wie ein Kulturkuriosum oder eine Kriminalgroteske gelesen hat, muss vor dem Hintergrund eines handfesten Fehlverhaltens gesehen werden, das keineswegs den Maler Arnulf Rainer und „seine langjährige Lebensgefährtin“ allein betrifft – wir begeben uns auf dicht vermintes kulturpolitisches und künstlerisches Gelände.

Worum geht es? Rainer habe in seinem Atelier auf Teneriffa – „fernab von Wien und seiner Frau“ – Hunderte Werke „erotischen und pornografischen Inhalts“ hervorgebracht.