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YouTube entfernte hunderte Videos seit Sturm auf Kapitol

Archivbild vom 6. Jänner, als sich der Protest von Trump-Anhängern in einem Sturm auf das US-Parlament endete.
Archivbild vom 6. Jänner, als sich der Protest von Trump-Anhängern in einem Sturm auf das US-Parlament endete.REUTERS
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Alphabet-Chef Sundar Pichai wollte sich noch nicht dazu äußern, ob der Trump-Kanal auf Youtube wegen Anstiftung zu Gewalt noch länger gesperrt bleibt.

YouTube hat laut Alphabet-Konzern-Chef Sundar Pichai in den USA Hunderte Videos mit politischen Inhalten seit der Bestätigung des Wahlergebnisses in der vergangenen Woche von der Videoplattform entfernt. Dies gab Pichai am Mittwoch auf dem Digitalforum "Reuters Next" bekannt, ohne weitere Details zu nennen.

Die Bestätigung des demokratischen Herausforderers Joe Biden sollte eigentlich eine Formalie sein, wurde dann aber vom Sturm auf das Kapitol von Unterstützern des Amtsinhabers Donald Trump überschattet.

Bleibt Trump-Kanal gesperrt?

Im Anschluss an die Ausschreitungen sperrten Facebook und Twitter die Konten von Trump und nahmen ebenfalls Inhalte von ihren Plattformen herunter. In der Nacht zu Mittwoch folgte dann auch die Alphabet-Tochter YouTube. Sie kündigte an, den Trump-Kanal zu sperren und begründete dies mit der Anstiftung zu Gewalt nach dem Sturm auf das Kapitol. Während Twitter Trump komplett verbannt, gilt die Maßnahme von YouTube für sieben Tage. Pichai wollte sich nicht dazu äußern, ob die Sperre verlängert werden könnte. Die Entscheidungen würden aufgrund der Tätigkeiten auf der Plattform getroffen, sagte Pichai.

Nach dem Zeitplan für den Spezialisten für Autonomes Fahres, die Google-Tochter Waymo, gefragt, gab sich Pichai geduldig. Sicherheit komme zuerst, sagte er. Er rechne damit, dass Waymo in drei bis fünf Jahren die selbstfahrenden Fahrzeuge in deutlich größeren Kontexten testen wird. In fünf Jahren werde Waymo dann wohl auch Umsätze erzielen, sagte Pichai und wies auf die jüngste Finanzierungsrunde im Umfang von drei Milliarden Dollar hin, mit der auch "gewisse Erwartungen" einhergingen.

(APA/Reuters)