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Technik

USA lockern Sicherheitsstandards für autonome Frachtfahrzeuge

Die USA lockern gewisse Sicherheitsstandards für autonome Fahrzeuge, die nur Fracht und keine Personen transportieren. Der Verzicht auf Lenkräder und Bremspedale dürfte der Autoindustrie Milliarden sparen.

Die USA lockern gewisse Sicherheitsstandards für autonome Fahrzeuge, die nur Fracht und keine Personen transportieren. So würden die Vorgaben für das Verhalten bei Zusammenstößen geändert, erklärte der Chef der Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (NHTSA), James Owens, am Donnerstag. Zudem sollen Autobauer bei Passagierfahrzeugen eher auf traditionelle Steuerelemente wie Lenkräder und Bremspedalen verzichten können.

"Wir wollen nicht, dass Vorschriften, die lange vor der Entwicklung automatisierter Technologien erlassen wurden, ein unbeabsichtigtes und unnötiges Hindernis für Innovation und bessere Fahrzeugsicherheit werden", erklärte Owens.

Der Entscheidung waren monatelange Diskussionen vorausgegangen. Auto- und Technologiekonzerne fordern eine Anpassung der Vorschriften, auch um ihre Fahrzeuge billiger herstellen zu können. Einer Schätzung der NHTSA zufolge dürften die Unternehmen durch die neuen Regeln etwa 995 Dollar je Auto einsparen. Dies ergäbe im Jahr 2050 eine Gesamtsumme von 5,8 Milliarden Dollar (4,77 Milliarden Euro).

(APA/Reuters)