Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Vor der Coronapademie atmete Lissabon im Winter immer auf: Die Touristenmassen sind weg, die Stadt kehrt zu ihrem Alltag zurück. Hier in Alcantara mit Blick auf den Tejo.
Premium
Poetisch

Lissabon im Winter: Die Stadt gehört wieder sich selbst

Leer an Touristen, melancholisch in der Grundstimmung, doch gemütlich. Eine poetische Betrachtung der portugiesischen Hauptstadt aus der Vor-Corona-Perspektive, die wohl auch jetzt zwischen den Lockdowns Bestand haben kann.

Winter ist, wenn es sonnig ist und die Menschen in Lissabon Jacken tragen. Portugals Hauptstadt atmet dann kräftig durch, und ihr Atem riecht genauso, wie er aussieht, durchsichtig, windig, warm, atlantisch gereinigter Ozon. Von den Menschen, die immer in neue Länder reisen müssen, um zu reisen, und darauf hoffen, dass die Länder das Reisen für sie übernehmen, sieht man wenige, und die, die man sieht, tragen keine Jacke, sondern nur das, womit sie Winter auf Südeuropäisch übersetzt haben.