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Rund 1700 Neuinfektionen in Österreich

(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
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Die Zahl der Covid-19-Toten ist um 66 auf 7053 gestiegen. Rückläufig ist die Zahl der Spitalspatienten, sie lag am Samstag bei 2010, jedoch stieg die Zahl der Menschen, die mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivstation behandelt werden müssen.

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Österreich relativ hoch: 1723 neue Fälle wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet, was unter dem Schnitt vergangenen Woche von 1.920 Fällen liegt. Die Zahl der mit Covid-19 gestorbenen Menschen lag am Samstag bei 66 und somit über dem Schnitt von 50. Damit sind es nun bereits 7053 Todesopfer seit Ausbruch der Pandemie, wie die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium ergaben.

Weiterhin rückläufig war die Zahl der Spitalspatienten, sie lag am Samstag bei 2010, jedoch stieg die Zahl der Menschen, die mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivstation behandelt werden mussten um fünf auf 342 an. Im Wochenvergleich ging die Belegung der ICU-Betten jedoch um sieben Prozent zurück, die Zahl der Krankenhauspatienten insgesamt sogar um fast das Doppelte, nämlich um 13,6 Prozent. Das ist ein Rückgang von 316 Patienten innerhalb einer Woche, 27 davon bei der Intensivbetreuung.

2571 Menschen genesen

17.673 Menschen waren aufgrund der aktuellen Zahlen noch aktiv infiziert, das sind 914 weniger als am Vortag. Den 1723 Neuinfektionen standen zudem 2571 Genesene gegenüber. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tages-Inzidenz) mit 151,0 zeigte indes weiter wenig Bewegung. In einer Woche kamen 366 an oder mit Covid-19 Gestorbene hinzu. Pro 100.000 Einwohner wurden inzwischen 79,2 Sars-CoV-2-Tote registriert.

Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden meldete Wien mit 371, gefolgt von Niederösterreich mit 298 und Oberösterreich mit 265. In der Steiermark kamen 228 neue Fälle hinzu, in Tirol 162, in Salzburg 151 und in Kärnten 127. 78 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden gab es in Vorarlberg und 43 im Burgenland.

Experten: Zahl zu hoch

Die Rate der Neuinfektionen und die Tatsache, dass sich die neue Virusvariante aus Großbritannien mittlerweile wohl auch Österreich erreicht haben dürfte, macht ein Beenden des Lockdowns aus Sicht von Experten unmöglich. Die Regierungsspitze berät zurzeit mit den Sozialpartnern, aber die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Österreich dürften wohl verlängert, vermutlich auch verschärft werden. Die Wissenschafter raten unter anderem zu mehr FFP2-Masken, verpflichtendem Homeoffice und rund drei Wochen längerem Lockdown.

(APA)