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Coronakrise

Jetzt schon Urlaub buchen – wie riskant ist das?

Es gibt ihn wieder, den Frühbucherbonus. Aber ist man damit heuer gut beraten? Verbraucherschützer raten – trotz aller Hoffnungen auf ein Ende der Pandemie – zur Vorsicht.

Wien. Endlich wieder ganz normal Urlaub buchen: Danach sehnen sich viele. Und nachdem nun die Impfungen begonnen haben, ist die Hoffnung auf Ferien wie früher auch nicht mehr völlig unrealistisch. Das sehen offenbar auch die Reiseanbieter so: Googelt man das Wort „Frühbucherbonus“, wird man bereits wieder fündig. Konsumentenschützer warnen dennoch davor, sich allzu zeitig mit Reiseplänen festzulegen. Denn auch wenn es einen Hoffnungsschimmer gibt, ist die Unsicherheit weiterhin groß.

Dazu kommt, dass derzeit für die meisten Länder Reisewarnungen gelten. Und das kann sich für Verbraucher, die jetzt trotzdem buchen, in rechtlicher Hinsicht rächen. Denn viele, die derzeit ihren Sommerurlaub planen, tun das mit der Erwartungshaltung, dass sich die Situation bis dahin entschärft haben wird. Aber was, wenn die Reisewarnung aufrechtbleibt und man dann lieber doch nicht in den Flieger steigen möchte? Gilt das dann als berechtigter Grund, um aus dem Vertrag auszusteigen? Eher nicht, warnt AK-Juristin Emanuela Prock. Denn das Stornorecht besteht bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände. Wenn aber die gleichen Umstände auch schon zum Zeitpunkt der Buchung vorliegen, hat man das damit verbundene Risiko quasi in Kauf genommen und wird sich nicht darauf berufen können.