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Coronaimpfung

Gesundheitsministerium warnt vor dubiosen Impfstoff-Angeboten

Comirnaty (BioNTech/Pfizer) Impfstoff in der Hand, dunkler Hintergrund (Variante 2). *** Comirnaty BioNTech Pfizer vacc
"Unnötig und äußerst gefährlich" hält das Ministerium die im Internet angebotenen Impfstoffe.imago images/Beautiful Sports
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Über zweifelhafte E-Mails wird derzeit Impfstoff angeboten. In den meisten Fällen handelt es sich um Fälschungen und Betrugsversuche. Covid-Impfstoffe seien für alle kostenlos, betont das Ministerium.

Das Gesundheitsministerium warnt vor zweifelhaften Impfstoffangeboten aus dem Internet. "Die Coronakrise macht leider auch nicht vor Online-Betrug halt. Aktuell wird versucht, über dubiose E-Mails Impfstoff im Internet zu vertreiben", wandte sich das Ministerium am Mittwoch an die Öffentlichkeit.

In diesem Zusammenhang machte das Gesundheitsministerium darauf aufmerksam, dass in Österreich nur Impfstoffe geimpft werden dürfen, die auch durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen wurden: "In den konkreten Fällen scheint es sich oft um Fälschungen und Betrugsversuche zu handeln." Zudem seien aktuelle Corona-Impfstoffe in ihrer Logistik besonders sensibel und würden durch eine unsachgerechte Lieferung beschädigt und damit unbrauchbar gemacht.

Impfungen kostenlos

Das Gesundheitsministerium betonte ausdrücklich, Covid-Impfstoffe stünden "allen Menschen in Österreich kostenlos zur Verfügung". Jede und jeder Österreicher werde die Möglichkeit erhalten, sich mit qualitativ hochwertigem, in der Europäischen Union zugelassenem Impfstoff immunisieren zu lassen: "Hier übernimmt der Staat die Verantwortung und kann garantieren, dass es sich um funktionstüchtigen Impfstoff handelt. Auf teure und unsichere Produkte aus dem Internet zurückzugreifen, ist nicht nur eine Kostenfalle, sondern auch unnötig und äußerst gefährlich."