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Coronavirus

29 Corona-Fälle bei Skilehrer-Kurs im Pongau

Unter den positiv Getesteten sind auch zwei Briten, weshalb die Proben genauer untersucht werden.

Auch im Bundesland Salzburg gab es nun bei einem Skilehrer-Kurs einen Coronavirus-Ausbruch: Im Pongau wurden bei bisher 29 von insgesamt 172 Personen des Lehrgangs - es handelt sich um Teilnehmer, Ausbildner und Personal - ein positiver Antigen-Schnelltest genommen. Alle Teilnehmer befanden sich am Donnerstag in ihren Unterkünften in Isolation. Da unter den positiv Getesteten auch zwei Briten sind, werden Proben zur Sequenzierung zur Ages nach Wien eingeschickt.

Zunächst war bekannt geworden, dass sechs von insgesamt 152 Kursteilnehmern positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Neben den zwei Teilnehmern aus Großbritannien seien noch drei Niederländer und ein Deutscher infiziert. Sie zeigen teils milde Symptome und befinden sich natürlich ebenfalls in Quarantäne. Auch alle anderen Kursteilnehmer sowie die Ausbildner und das Personal wurden vorsorglich isoliert.

Behörden betreiben Contact-Tracing

Wie das Landesmedienzentrum am Donnerstagabend mitteilte, wurden am Nachmittag bei allen 172 betroffenen Personen PCR-Tests durchgeführt. Um die Lage rasch einschätzen zu können, wurden weitere 109 Schnelltests veranlasst, davon waren 29 positiv. Das Contact-Tracing durch die Behörden sei im Gang, hieß es.

Die Ergebnisse der behördlich angeordneten PCR-Tests werden frühestens am Freitagnachmittag erwartet. Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz hat zudem veranlasst, dass im Rahmen der PCR-Tests auch Proben zur Sequenzierung an die Agentur für Ernährungssicherheit geschickt werden. "Wir wollen Gewissheit, ob die Personen mit der britischen Mutation des Corona-Virus infiziert sind, da auch britische Teilnehmer des Kurses betroffen sind."

(APA)