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FFP2-Masken für Obdachlose sind unterwegs

n einem ersten Schritt sollen in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer rund 52.000 Masken an Obdachloseneinrichtungen verschickt werden.
n einem ersten Schritt sollen in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer rund 52.000 Masken an Obdachloseneinrichtungen verschickt werden.APA/HELMUT FOHRINGER
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Seit Freitag sind kostenlose Schutzmasken für sozial Bedürftige in Auslieferung.

Wien. Die von der Regierung zugesagten Gratis-FFP2-Masken für Einkommensschwache werden seit Freitag ausgeliefert, teilte das Gesundheitsministerium per Aussendung am Freitag mit. Denn ab Montag muss man in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln diese höherwertigen Masken tragen, die eine deutlich bessere Filter- und Schutzleistung gegenüber herkömmlichen Mund-Nasen-Schutzmasken haben.

Verteilt werden die kostenlosen FFP2-Masken in Obdachlosen-Einrichtungen, Sozialmärkten und Stellen zur Lebensmittelausgabe. In einem ersten Schritt sollen in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer rund 52.000 Masken an Obdachloseneinrichtungen verschickt werden, die dort direkt zur Verfügung gestellt werden. Dem Projekt „Team Österreich Tafel“ – das sind Sozialmärkte und Stellen zur Lebensmittelausgabe für einkommensschwache Menschen – soll ab Samstag eine Million Masken zur Verfügung stehen, die vom Roten Kreuz ausgeliefert werden.

 

Millionen Stück an Länder

Ein gesonderter Nachweis über die Bedürftigkeit, abseits der Kriterien der Sozialeinrichtungen, sei nicht erforderlich, erklärte man auf Nachfrage im Gesundheitsministerium.

Das Gesundheitsressort stellt laut der Aussendung zusätzlich zehn Millionen Masken für die Bundesländer zur Weitergabe an Sozialstellen zur Verfügung. Falls weiterer Bedarf besteht, könnten zusätzliche Bestellungen laufend getätigt werden, wurde am Freitag versichert. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.01.2021)