Erstmals galten 2020 die CO2-Abgasvorschriften der EU für Neuwagen. Wie VW es mit legalen Tricks wider Erwarten geschafft hat, das Ziel nur knapp zu verfehlen.
Wien. Wer gern einen neuen Jeep Grand Cherokee hätte, der hat Pech. Der Geländewagen aus den USA wird seit heuer nicht mehr in Österreich verkauft. Auch den normalen Cherokee sucht man bei den Händlern vergeblich. Beide Autos sind den Abgasvorschriften der EU zum Opfer gefallen.
So hofft FCA, zu denen Jeep gehört und die seit wenigen Tagen mit dem PSA-Konzern (u. a. Peugeot) zu Stellantis fusioniert sind, die strikten CO2-Flottenziele erreichen zu können. Eigentlich kann der neue Großkonzern recht entspannt sein: Denn FCA hat sich in weiser Voraussicht schon 2019 die Kohlendioxid-Rechte des Elektroautobauers Tesla bis 2022 gesichert – angeblich um knapp zwei Milliarden Euro.