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Bundesliga

Souveräner Sieg sichert Rapid die Tabellenführung

APA/HANS PUNZ
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Die Hütteldorfer entzaubern beim 4:1 den Abwehr-Mythos von Sturm Graz, knacken Siebenhandls Torsperre und stehenvorerst bis Sonntag an der Tabellenspitze. SCR-Trainer Kühbauer ist zufrieden, „doch es ist nur eine Momentaufnahme“.

Wien. Rapid startete nach Wunsch in die Frühjahrssaison der Bundesliga. Die Hütteldorfer besiegten Sturm Graz, die Überraschungsmannschaft im Herbst, klar mit 4:1. Die erste Niederlage der Grazer nach acht Runden hievte die Mannschaft von Dietmar Kühbauer auch an die Tabellenspitze. Bis Sonntag, dann ist Titelverteidiger Salzburg im Einsatz, ist Grünweiß die Nummer 1. Immerhin.

Kühbauer hatte schon vor Anpfiff eine Überraschung parat. Erstmals seit Oktober stand wieder Richard Strebinger im Tor. Und der Keeper mit dem Kopfschutz, 27, bewahrte Rapid auch gleich früh vor einem Rückstand mit einer souveränen Parade gegen Hierländer (3.).

FUSSBALL: TIPICO BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK RAPID WIEN - SK STURM GRAZ
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Rapid spielte überraschend frisch, beweglich, ja: agil. Und als Kara nach einem Eckball zum 1:0 (7.; siebentes Saisontor) traf, kam weitere Euphorie ins Spiel. Denn die Torsperre des Sturm-Torhüters Jörg Siebenhandl war nach 462 Liga-Minuten erstmals durchbrochen.

Strebingers Paraden

Graz zeigte dann mit simplen Doppelpässen und Flanken, wie leicht Rapids Abwehr eigentlich zu knacken wäre. Kiteishvili (14.) oder Friesenbichler (20.) vergaben die besten Chancen kläglich, doch nach einem kapitalen Patzer des Rapidlers Hofman – er traf den Ball im Strafraum nicht –, stand es plötzlich 1:1 (Jantscher, 30.).
Sturm übernahm fortan das Spiel. Nur Strebingers Paraden (38. Hierländer-Schuss) war es geschuldet, dass die Steirer nicht führten. Und dann? Ein langer Abschlag von Strebinger landete bei Ljubicic, sein Lupfer bei Ex-Sturm-Spieler Schick, sechs „Blackies“ schauten bloß zu: das 2:1 (45.) gefiel, kam aber aus dem Nichts.

FUSSBALL: TIPICO BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK RAPID WIEN - SK STURM GRAZ
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Nach Wiederbeginn war die Entscheidung früh gefallen. Knasmüllner (50.) traf nach einem Eckball zum 3:1. Auch Toptalent Yusuf Demir trug sich in die Schützenliste ein, fixierte mit seinem zweiten Saisontor den Endstand zum 4:1 (88.). Rapid war an diesem Abend ein Meister der Effizienz. Kühbauer: „Tabellenführer nach 32 Runden will ich sein. Nach 13 ist es nur eine Momentaufnahme.“ (fin)

13. Runde: Rapid – Sturm 4:1 (2:1).

Heute: SV Ried – Austria, WAC – Hartberg, St. Pölten – Admira (je 17 Uhr, live Sky).

Sonntag: Altach – RB Salzburg (14.30 Uhr), Lask – WSG Tirol (17 Uhr, live Sky).