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Mutationen

"Die britische Variante wird nicht die letzte sein"

Andreas Bergthaler am Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.Ciao Kauffmann
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Um neue Varianten zu finden, zerlegt Andreas Bergthaler vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin Viren in ihre Einzelteile. Sequenzierung heißt dieser Prozess – und ist für die Bekämpfung der Pandemie unverzichtbar.

Und plötzlich kennt ihn das ganze Land. Mit der wachsenden Sorge um die sich weltweit ausbreitende britische Variante B.1.1.7 explodierte auch seine Medienpräsenz – seit Wochen vergeht kaum ein Tag, an dem Andreas Bergthaler nicht in Zeitungsinterviews, Fernsehsendungen und Pressekonferenzen erklärt, wie Virusmutationen entstehen und welche weit über die Genetik hinausreichenden Erkenntnisse sich daraus ableiten können.

„Das geht aber nicht von mir aus“, sagt der 43-Jährige. Fast so, als wollte er sich für die Aufmerksamkeit um seine Person entschuldigen. Er versuche lediglich, alle Anfragen zu beantworten und dazu beizutragen, dass die Bevölkerung die Pandemie besser versteht.