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Uhren

"King Seiko KSK": Neuauflage nach historischem Vorbild

Attraktive Neuauflage. Die Seiko "140th Anniversary Limited Edition Re-creation of King Seiko KSK".
Attraktive Neuauflage. Die Seiko "140th Anniversary Limited Edition Re-creation of King Seiko KSK".
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Seiko begeht seinen 140. Geburtstag mit einer Neuauflage des Erfolgsmodells "King Seiko KSK" aus dem Jahr 1965.

Kintar Hattori gründete 1881 im Tokioter Stadtteil Ginza ein Uhrmachergeschäft, aus dem sich später der weltbekannte Seiko-Konzern entwickeln sollte. 1961 feierte Seiko sein 80-jähriges Bestehen mit dem neuen Modell "King Seiko", die für Präzision und ausgefeiltes Design stand.

1965 legte die japanische Manufaktur mit einer zweiten Serie namens "King Seiko KSK" nach. War das Gehäuse des Vorgängers noch sanft geschwungen, so bestach die neue Generation durch auffällige Kanten und Winkel, die eine neue, moderne Designqualität ausdrückten. Zusammen mit der Wasserdichtheit und einem Unruhstopp zur sekundengenauen Zeiteinstellung beides keine Selbstverständlichkeiten zu Beginn der 1960er-Jahre zog der hochwertige Zeitmesser die fernöstlichen Uhrenliebhaber schnell in seinen Bann. Die japanische Bezeichnung für den Sekundenstoppmechanismus war es dann auch, was das Kürzel "KSK" (King Seiko Kisei-Tsuki) vervollständigte.

Das Original. Das historische Vorbild kam noch ohne Datum und mit 25 Rubinlagersteinen aus.
Das Original. Das historische Vorbild kam noch ohne Datum und mit 25 Rubinlagersteinen aus.

Reedition im Originaldesign. 2021, zum 140. Geburtstag von Seiko, bringen die Japaner eine Neuauflage mit Namen "140th Anniversary Limited Edition Re-creation of King Seiko KSK", die alle essenziellen Gestaltungsmerkmale des historischen Vorgängers zitiert: Auf dem schlichten, völlig flachen Zifferblatt prangen facettierte Stundenindexe, über denen dreieckige, an den Kanten abgeschrägte Stunden- und Minutenzeiger rotieren. Die stämmigen Bandanstöße kombinieren große, plane Flächen mit auffälligen Fasen und Kanten. Hier sorgt die von Seiko in hochwertigen Zeitmessern verwendete Zaratsu-Polissage für spiegelnd glatte Oberflächen ohne Verzerrung.

Der Seiko-Schriftzug ist heute wie damals aufgesetzt, und darüber fällt ein individuell gestalteter Doppelindex mit geriffelter Oberfläche ins Auge. Auf der Rückseite findet der Betrachter die gleiche goldene King-Seiko-Wappenplakette, die auch das Original zierte, und die aufwendig reliefierte Dornschließe stellt eine exakte Nachbildung von 1965 dar. Zudem ist auf der Krone über dem Namen Seiko die historische Kennzeichnung "W" zu finden, die die Wasserdichtheit (bis 5 Bar/50 Meter) unterstreicht.

Heute wie damals. Den Boden ziert die gleiche Wappenplakette wie beim Original von 1965.
Heute wie damals. Den Boden ziert die gleiche Wappenplakette wie beim Original von 1965.

Das Gehäuse besteht heute aus hartbeschichtetem Edelstahl und ist auf 38,1 Millimeter gewachsen. Im Innern arbeitet nicht mehr das historische Handaufzugswerk, sondern das moderne Automatikkaliber 6L35 mit zusätzlichem Fensterdatum aus dem Jahr 2018. Weil es aber besonders flach konstruiert ist, fällt die Uhr mit 11,4Millimetern nur einen halben Millimeter dicker aus als das Original.

Das Deckglas ist bei der Neuauflage aus kratzfestem Saphir gefertigt und auf der Innenseite entspiegelt, wölbt sich aber genauso weit aus dem Gehäuse heraus wie das damalige Kunststoffglas. Seiko baut von der Referenz SJE083 immerhin 3000 Exemplare und bietet diese zum Preis von 3400 Euro an.

Heute wie damals. Den Boden ziert die gleiche Wappenplakette wie beim Original von 1965.
Heute wie damals. Den Boden ziert die gleiche Wappenplakette wie beim Original von 1965.