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Europa

EU droht AstraZeneca: „Britischer Impfstoff ist Teil unseres Vertrags“

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In ganz Europa (im Bild die zur Impfambulanz umfunktionierte Messehalle in Belgrad) laufen die Vorbereitungen für Massenimpfungen auf Hochtouren. Ob überall genug Vakzine zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht klar.APA/AFP/ANDREJ ISAKOVIC
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Brüssel fordert, dass der säumige Pharmakonzern in Großbritannien hergestellte Vakzine nach Europa liefert. Ein Konflikt mit London wäre damit programmiert.

Brüssel. Im Streit um Lieferungen des Corona-Impfstoffs durch AstraZeneca ist keine Entspannung in Sicht. Im Gegenteil: Am gestrigen Mittwoch artete der Disput in einem Hickhack aus, nachdem AstraZeneca die Teilnahme an dem für Mittwochabend angesetzten Krisentreffen mit dem Corona-Steuerungskomitee der EU zunächst abgesagt, diese Absage anschließend wieder rückgängig gemacht hatte. Die Erfolgsaussichten des Treffens dürften aber enden wollend sein, nachdem offenbar nur ein einziger Repräsentant des britisch-schwedischen Pharmariesen mit EU-Vertretern reden wollte.