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Bei den Anterio-Nasal-Tests genügt ein Abstrich im vorderen Nasenbereich – allerdings auf Kosten der Zuverlässigkeit.
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Coronavirus

Zweifel an der Zuverlässigkeit der Selbsttests in den Schulen

Sie bilden eine der drei Säulen des Sicherheitskonzepts in Schulen, aber wichtige Fragen zu den Anterio-Nasal-Tests sind noch offen.

Neben dem Tragen von Masken und konsequentem Halten von Abstand sind es regelmäßige Tests, die den am Montag startenden Präsenzunterricht in Schulen dauerhaft ermöglichen sollen.
Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Anterio-Nasal-Tests aus China. Das sind gewöhnliche Antigentests, wie sie auch bei den Massentests und in den Teststraßen verwendet werden – mit dem Unterschied, dass der Abstrich mit einem Tupfer im vorderen Bereich der Nase entnommen werden kann, geschultes Personal ist dafür nicht erforderlich.

Allerdings liegen zur Zuverlässigkeit dieser Tests noch keine validen Daten vor, wie auch das Bildungsministerium auf Nachfrage bestätigt – ebenso wie die Erkenntnis, dass Herstellerangaben mit Vorsicht zu bewerten sind. Aber immerhin habe sie das deutsche Paul-Ehrlich-Institut in ihre Liste („dem derzeitigen Stand der Technik entsprechend“) aufgenommen. Mehr Informationen würden derzeit nicht vorliegen – was wohl auch der Grund dafür ist, warum Minister Heinz Faßmann am Dienstag nicht darauf einging.