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Corona

Impfstoff von AstraZeneca bei Südafrika-Variante begrenzt wirksam

Impfstoff von AstraZeneca
Impfstoff von AstraZeneca(c) APA/AFP/SPANISH GOVERNMENT/HANDOUT (HANDOUT)
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Der Pharmakonzern will seinen Corona-Impfstoff nun anpassen.

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca bietet laut dem Pharmakonzern nur begrenzten Schutz bei einer mild verlaufenden Infektion mit der südafrikanischen Variante des Virus. Dies hätten erste Ergebnisse einer Studie der südafrikanischen Universität Witwatersrand und der Universität Oxford, mit der AstraZeneca den Impfstoff zusammen entwickelte, ergeben, teilte das britisch-schwedische Unternehmen am Samstag mit.

AstraZeneca reagierte damit auf einen Bericht der Zeitung "Financial Times", die über den womöglich geringeren Impfschutz bei der Mutation berichtet hatte. 2026 Personen hatten an der laut der Zeitung noch nicht durch Experten begutachteten Studie teilgenommen, die Hälfte erhielt ein Placebo. Keiner der Teilnehmer habe demnach einen schweren Verlauf gehabt oder sei gestorben. AstraZeneca geht davon aus, dass der Impfstoff auch Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bietet. Allerdings gebe es noch nicht genügend Erkenntnisse darüber, da es sich bei den Studienteilnehmern überwiegend um junge, gesunde Erwachsene gehandelt habe.

Impfstoff soll angepasst werden

Neben der südafrikanischen Virus-Mutation kursieren derzeit zwei weitere Varianten, die zuerst in Großbritannien und in Brasilien entdeckt wurden. Sie alle gelten als ansteckender als die Ursprungsvariante und haben sich bereits in vielen Ländern weltweit verbreitet. AstraZeneca zufolge soll der Impfstoff nun so angepasst werden, dass er auch bei der Südafrika-Mutante wirksam ist. Angepeilt ist laut dem Sprecher ein möglicher Auslieferungstermin im Herbst. Die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die britische Variante hatte die Universität Oxford am Freitag bestätigt.

In Österreich ist in der Nacht auf Samstag eine erste Lieferung mit 36.000 Dosen des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca eingetroffen. Bis Ende März werden insgesamt 700.000 Dosen erwartet.

(APA)