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Schädlich

Blaues Licht und Digital Aging

(c) imago images/Westend61 (William Perugini via www.imago-i)
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Bildschirmlicht kann ähnliche Hautschäden wie die Sonne hervorrufen. Was man dagegen tun kann.

Wie wichtig es ist, Sonnenschutz aufzulegen, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Momentan halten sich viele Menschen aufgrund des Lockdowns und auch des Wetters ohnehin weniger im Freien auf, doch auch im Innenraum ist man vor Strahlung nicht sicher. Und zwar in Form von blauem Licht, das Bildschirme abgeben. Dieses hat nämlich nicht nur Einfluss auf die innere Uhr und die Schlafqualität, sondern auch auf die Haut.

Blaues Licht, auch HEV (High Energy Visible) Licht genannt, dringt tiefer als UV-Licht durch die Epidermis und Dermis zur Subkutanschicht vor. Eine Untersuchung von Unilever kam sogar zum Schluss, dass fünf Tage vor dem Computer die gleiche Auswirkung auf die Haut haben, wie 25 Minuten in der Mittagssonne ohne Sonnenschutz.

Durch Corona mehr Zeit vor dem Bildschirm

Und dem blauen Licht sind viele Menschen durch die Coronavirus-Pandemie verstärkt ausgesetzt, wie Samantha Tucker-Samaras von Unilever weiß: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Exposition gegenüber blauem Licht in diesem Jahr zugenommen hat, da viele zuvor im Büro tätigen Mitarbeiter jetzt länger vor dem Bildschirm sitzen, da persönliche Besprechungen auf virtuell umgestellt wurden."

Die Folge können nicht nur Pigmentierung sein, sondern auch Entzündungen der Hautzellen, die vorzeigte Hautalterung begünstigen. Denn ähnlich wie bei UV-A-Strahlung verursacht blaues Licht oxidativen Stress in der Haut.

Was tun gegen "Screen Face"?

Um dem sogenannten "Screen Face" oder "WFH (Working From Home) Face" entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auf vielen Geräten kann man etwa eine Dimmfunktion benutzen, außerdem gibt es bereits Apps, die eine eingebauten Blaulichtfilter haben.

Auch die Ernährung kann dem Digital Aging entgegenwirken. Dabei sollte man auf natürliche Antioxidantien setzen, die freie Radikale bekämpfen, die auch durch das HEV Licht entstehen können. Neben Tomaten, Avocados und Brokkoli, sollte man auch zu Nüssen, Blaubeeren, Zitrusfrüchten sowie Hirse greifen.

Auch Pflegeprodukte gibt es bereits, die sich auf blaues Licht spezialisiert haben. Denn normaler Sonnenschutz hilft nicht gegen HEV Licht. Sonnenschutz mit Eisenoxid, Produkte mit Antioxidantien und Vitamin C minimieren hingegen die Schäden an der Haut. Vitamin B6 unterdrückt den durch sichtbares Licht verursachten Stress, der Wirkstoff Niacinamid stellt die Hautoberflächenzelle wieder her und sorgt für einen starken Schutz vor Hautschäden durch Blaulicht. 

>>> "Unilever"

(chrile)