Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Premium
Quergeschrieben

Thomas Drozda und die langen Schatten der Vergangenheit

IBIZA-U-AUSSCHUSS: DROZDA
APA/HELMUT FOHRINGER
  • Drucken
  • Kommentieren

Einen Tag nach dem Publikwerden eines RH-Rohberichts über seine Tätigkeit als Burgtheater-Geschäftsführer kehrt Thomas Drozda der Politik den Rücken.

Nun verlässt also der Kultursprecher der SPÖ, Thomas Drozda, die politische Bühne. Er fliegt nicht sehr weit hinaus in die weltweite freie Marktwirtschaft, sondern landet am 1. April sanft in der Vorstandsetage der Arwag Holding AG, einem mit der Stadt Wien eng verbandelten Immobilienunternehmen: Beteiligt sind Wien-Holding, Erste Bank, Wiener Städtische Versicherung und der Fonds für temporäres Wohnen, der 1971 von der Stadt Wien und den Sozialpartnern (AK und WK, IV und ÖGB) gegründet wurde. Drozdas Rücktrittsankündigung kam zur rechten Zeit. Tags zuvor zitierte Thomas Trenkler im „Kurier“ aus einem Rechnungshof-Rohbericht, der Drozdas Tätigkeit als Geschäftsführer des Burgtheaters zwischen 1999 und 2008 zum Inhalt hatte. Beauftragt mit der Prüfung wurde das Kontrollgremium 2019 von der türkis-blaue Koalition.