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Kolumne

Menschlichkeit hat Grenzen

Sprechblase
SprechblaseClemens Fabry
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Sprechblase Nr. 377. Warum Daten niemals etwas hergeben.

Wir nehmen und haben es gern persönlich. So ist nachvollziehbar, dass wir mit Freuden alles Mögliche zu Personen, zu Menschen machen würden. Organisationen wie Unternehmen etwa. Ihnen wird oft ein eigener Wille zugeschrieben, Herz und Hirn gleich dazu.

Hingegen werden die „Sprechblase“-Leserin Nina V. und der „Sprechblase“-Leser Niki H. nicht müde zu betonen, dass nicht einmal Einheiten wie Teams sprechen oder denken können. Ihre Mitglieder hingegen können das. Diese können – auf welche Weise auch immer – Entscheidungen fällen.

So ähnlich ist das mit Daten – auch sie können nicht sprechen. Schon gar nicht – Achtung, Sprechblase – etwas hergeben. Nicht einmal, wenn man sie darum bittet, man muss schon selbst Schlüsse ziehen. Und diese verantworten. Daten sind, wenn man so will, geizig. Das macht sie fast schon wieder menschlich.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.