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Popstar

Nächste Runde im Vormundschaftsstreit um Britney Spears

(c) REUTERS (MIKE BLAKE)
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Der Popstar steht seit 13 Jahren unter der Vormundschaft ihres Vaters. Das will sie ändern, genau wie die Anhänger der #FreeBritney-Bewegung.

Wie geht es Britney Spears, dem einst gefeierten Teeniestar, der seit fast drei Jahrzehnten auf der Bühne steht, wirklich? Ihre Fans wollen es wissen. Seit Jahren kursiert im Internet die #FreeBritney-Bewegung. Die 39-Jährige werde demnach zu Unrecht von ihrem Vater Jamie Spears kontrolliert, der seit 13 Jahren die Vormundschaft über den Popstar innehat.

Eine neue Dokumentation namens "Framing Britney Spears" hat den Streit um die Vormundschaft erneut ins Rampenlicht gerückt. Denn wie könne es sein, dass man ein weltweit gefeierter Superstar sei, der regelmäßig auf der Bühne stehe, aber gleichzeitig so zurechnungsunfähig, dass man unter Vormundschaft gestellt werden müsse?

Britney Spears ist dem Anschein nach ebenfalls dieser Ansicht. Denn sie will ihren Vater aus Vormundschaft entfernen. Im November ließ sie über ihren Anwalt ausrichten, dass sie Angst vor ihrem Vater habe, sie wolle auch nicht mehr auftreten, solange er ihr Vormund sei.

Kurz nach der Veröffentlichung der Dokumentation fand ein Gerichtstermin in Los Angeles statt, der diesen Sachverhalt klären sollte. Spears wurde die Vormundschaft jedoch nicht entzogen. Er muss sie lediglich mit der Verwaltungsfirma "Bessemer Trust" teilen. Neue Termine wurden jedoch schon anberaumt. Die Richterin erklärte das so: "Jamie Spears hat seine Vormundschaftspflichten fleißig und professionell wahrgenommen. Die Liebe zu seiner Tochter und das Engagement für ihren Schutz sind dem Gericht klar ersichtlich."

Der Popstar meldete sich via Twitter zu Wort: "Vergesst nicht, egal wie viel man vom Leben eines anderen zu wissen glaubt, es ist nichts im Vergleich zu der tatsächlichen Person, die hinter der Kameralinse lebt."

>>> "The Guardian"

(chrile)