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TV-Notiz

„Seitdem unser Sebastian Kurz ...“: oe24.tv in der Wiederholungsschleife

Niki Fellner (mit Co-Moderatorin Denise Neher) stellte die Fragen an den ÖVP-Nationalratsabgeordneten Wolfgang Gerstl, hakte aber nicht nach(c) Screenshot
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Mit seiner Sprechtechnik fiel Wolfgang Gerstl, ÖVP-Fraktionsführer im Ibiza-U-Ausschuss, im Interview zu den Vorwürfen gegen Blümel auf.

„Razzia bei Blümel: Die Hintergründe“ nannte der Privatsender oe24.tv seine Berichterstattung zur Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Donnerstag. Das war – wie man es von Wolfgang Fellners Boulevardsender kennt – ein bisschen hoch gegriffen, jedenfalls beim Interview mit dem Nationalratsabgeordneten Wolfgang Gerstl. Dieser ist ÖVP-Fraktionsführer im Ibiza-U-Ausschuss, vielleicht kam ihm deswegen die undankbare Aufgabe zu, sich für das Interview zur Verfügung zu stellen. Vielleicht hatte er auch nur das kürzeste Streichholz gezogen. Er machte jedenfalls keinen glücklichen Eindruck. In dem knapp sechs Minuten langen Interview stellte Moderator Niki Fellner mindestens vier unterschiedliche Fragen, bekam aber – teils wörtlich – dieselbe Antwort.

„Was sagen Sie denn zu dieser Hausdurchsuchung“, wollte Fellner zuerst wissen. „Seitdem unser Sebastian Kurz Bundesparteiobmann ist, gibt es keine Spenden von Glücksspielkonzernen, es gibt keine Spenden von Waffenkonzernen, es gibt keine Spenden von Tabakkonzernen und das ist dem Gernot Blümel auch immer wichtig gewesen“, antwortete Gerstl und wiederholte noch einmal: „Es gab keine Spenden und es hätte daher auch keine Spenden geben können.“