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Wiener Plakatwald

Häupl als VP-Model, Wirbel um ''Wiener Blut''

02.01.2017 um 15:27
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Hauptbild • (c) Clemens Fabry
"Jetzt geht's um Wien", lässt Michael Häupl an so ziemlich jeder Ecke der Stadt ausrichten. Dem roten Bürgermeister geht's aber auch um die Gesamtschule - also "um die beste Bildung für unsere Jugend".
"Jetzt geht's um Wien", lässt Michael Häupl an so ziemlich jeder Ecke der Stadt ausrichten. Dem roten Bürgermeister geht's aber auch um die Gesamtschule - also "um die beste Bildung für unsere Jugend".
SPÖ
Wenig konkret streifen die SP-Plakate auch das beherrschende Thema dieses Wahlkampfs: Integration. Was da geht? "Klare Regeln fürs Zusammenleben", glaubt ein in den Smalltalk mit einer frischgebackenen Mama vertiefter Bürgermeister.
Wenig konkret streifen die SP-Plakate auch das beherrschende Thema dieses Wahlkampfs: Integration. Was da geht? "Klare Regeln fürs Zusammenleben", glaubt ein in den Smalltalk mit einer frischgebackenen Mama vertiefter Bürgermeister.
SPÖ
Schon ein wenig schärfer wird VP-Chefin Christine Marek. "Unser Kurs in der Bildung: der Deutschkurs", lässt sie mit verschränkten Armen in Wien plakatieren. Den Vogel schoss...
Schon ein wenig schärfer wird VP-Chefin Christine Marek. "Unser Kurs in der Bildung: der Deutschkurs", lässt sie mit verschränkten Armen in Wien plakatieren. Den Vogel schoss...
ÖVP
...die VP aber mit ihren "Frischer Wind für Wien"-Plakaten ab, von denen ein aufgepeppelter SP-Bürgermeister strahlt. Häupl sehe darauf "bis zur Unkenntlichkeit schön" aus, ätzte das BZÖ über den schwarzen Bärendienst für den roten Stadtchef.
...die VP aber mit ihren "Frischer Wind für Wien"-Plakaten ab, von denen ein aufgepeppelter SP-Bürgermeister strahlt. Häupl sehe darauf "bis zur Unkenntlichkeit schön" aus, ätzte das BZÖ über den schwarzen Bärendienst für den roten Stadtchef.
(c) Clemens Fabry
Die FPÖ reimte sich wie gewohnt mit umstrittenen Ansagen zum Ausländer-Thema in den Wahlkampf. Und wie immer ging die Masche auf: Heinz-Christian Straches "Wiener Blut"-Plakate waren einer der Aufreger des Sommerlochs, der Parteichef lachte aus allen Zeitungen.
Die FPÖ reimte sich wie gewohnt mit umstrittenen Ansagen zum Ausländer-Thema in den Wahlkampf. Und wie immer ging die Masche auf: Heinz-Christian Straches "Wiener Blut"-Plakate waren einer der Aufreger des Sommerlochs, der Parteichef lachte aus allen Zeitungen.
(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
In einer zweiten Plakat-Serie verspricht "uns" Strache außerdem, die Sicherheit zu erhöhen.
In einer zweiten Plakat-Serie verspricht "uns" Strache außerdem, die Sicherheit zu erhöhen.
(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
Als letzte Partei lüfteten auch die Grünen das Geheimnis um ihre Plakate. Nach den parteiinternen Querelen kann sich Spitzenkandidatin Maria Vassilakou einen Flop der Leinwand-Auftritte nicht leisten - und überrascht deshalb mit konkreten, inhaltsschweren Ansagen. Gefordert werden unter anderem die "Öffi-Jahreskarte für 100 Euro",...
Als letzte Partei lüfteten auch die Grünen das Geheimnis um ihre Plakate. Nach den parteiinternen Querelen kann sich Spitzenkandidatin Maria Vassilakou einen Flop der Leinwand-Auftritte nicht leisten - und überrascht deshalb mit konkreten, inhaltsschweren Ansagen. Gefordert werden unter anderem die "Öffi-Jahreskarte für 100 Euro",...
Grüne
... die Umkremplung des Schulsystems und niedrigere Mieten.
... die Umkremplung des Schulsystems und niedrigere Mieten.
Grüne
Von konkret sind die BZÖ-Plakaten mit Spitzenkandidaten Walter Sonnleitner meilenweit entfernt. Sprüche wie "Die Zukunftsmacher"...
Von konkret sind die BZÖ-Plakaten mit Spitzenkandidaten Walter Sonnleitner meilenweit entfernt. Sprüche wie "Die Zukunftsmacher"...
BZÖ
... oder "Sagt die Wahrheit!" allein werden wohl nicht für den Einzug in den Landtag reichen. Die Plakate bekommen aber ohnehin nicht alle zu sehen. Denn die Stadt hat ein Plakatierverbot für das BZÖ an den Stadtein- und -ausfahrten verhängt. "Rote Zensur", sagt Sonnleitner.
... oder "Sagt die Wahrheit!" allein werden wohl nicht für den Einzug in den Landtag reichen. Die Plakate bekommen aber ohnehin nicht alle zu sehen. Denn die Stadt hat ein Plakatierverbot für das BZÖ an den Stadtein- und -ausfahrten verhängt. "Rote Zensur", sagt Sonnleitner.
BZÖ
Einen großen Wurf plant die KPÖ. Sie will "die Macht der Banken brechen". Außerdem fordert die Wiener-Abteilung der Kommunistischen Partei Österreichs Gratis-Öffis für alle - mit "Ausstieg links", versteht sich.
Einen großen Wurf plant die KPÖ. Sie will "die Macht der Banken brechen". Außerdem fordert die Wiener-Abteilung der Kommunistischen Partei Österreichs Gratis-Öffis für alle - mit "Ausstieg links", versteht sich.
KPÖ

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