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Zeichen der Zeit

Hustet, stöhnt, krächzt, lacht

Im Kammerton der Vergeblichkeit: Wolfgang Müller-FunksAufzeichnungen eines Jahres.

Liegt es daran, dass Autoren inzwischen eine längere Lebenserwartung haben? Oder daran, dass das Publizieren leichter geworden ist? Entsteht da ein neues, von älteren Herren dominiertes Genre? Jedenfalls nimmt die Zahl der Bücher zu, die von diesem Kammerton der Vergeblichkeit geprägt sind. Wolfgang Müller-Funks Roman „365 Tage sind kein Jahr“ ist zweifellos ein sehr gelungenes Beispiel unter ihnen. Die täglichen Eintragungen des Buches erstrecken sich genau über ein Jahr, manche haben eine Überschrift, und ihre Länge variiert. Am 26. Mai steht nur lapidar: „Heute (k)ein Eintrag.“