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Soul-Sängerin Lylit im Studio: Um Lieder zu schreiben, spielt sie sich am Klavier in Stimmung – und „plötzlich passiert etwas mit mir“.
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Popmusik

Wie schreibt man ein Liebeslied? Vier Songwriter geben Einblick

Wie konstruiert darf, wie persönlich muss ein gutes Liebeslied sein? Lylit, Clara Luzia, der Nino aus Wien und Yukno erzählen, wie sie aus ihren Emotionen Musik machen.

Einem fröhlichen Liebeslied sei nicht zu trauen, sagte Nick Cave, als er 1998 beim Vienna Poetry Festival eine Vorlesung darüber hielt, was seiner Meinung nach das nobelste Ansinnen beim Songwriting ist: ein gutes Liebeslied. Um dabei zu überzeugen, müsse man unbedingt die „dunkleren Regionen des Herzens“ erkunden und das „Potenzial für Schmerz“ annehmen: „The love song is a sad song.“

Ein trauriges Liebeslied sei jedenfalls einfacher zu schreiben als ein fröhliches, meinen einige der österreichischen Liedermacher, die die „Presse am Sonntag“ gefragt hat, wie sie an Lieder über die Liebe herangehen. Wie verliebt muss man sein, um ein Liebeslied zu schreiben? Wie schreibt man ein intimes Lied für jemand anders? Wie weh darf Songwriting tun? Und welche Reaktion darf man sich von seinen Angebeteten nicht erwarten?