Erst Romed Baumann, dann Kira Weidle und nun der Flachländer Andreas Sander: Die Deutschen haben in Cortina die Silbermedaillen gepachtet. Alpindirektor Wolfgang Maier weiß warum und was Österreich damit zu tun hat.
Cortina d'Ampezzo. Wolfgang Maier stand ein wenig abseits und genoss. Andreas Sander, der 31-jährige Westfale, hatte sich gerade die Silbermedaille für seinen zweiten Platz in der WM-Abfahrt umgehängt – coronabedingt machen das die Rennläufer nun selbst –, und der Alpindirektor des Deutschen Skiverbandes musste kurz wohl auch ein wenig verarbeiten, was in den vergangenen Tagen da alles passiert ist in Cortina.
Nach vier von 13 WM-Entscheidungen hat Maiers Truppe bereits drei Silbermedaillen eingefahren. Romed Baumann zum Auftakt im Super-G, Kira Weidle in der Abfahrt und nun Sander erneut in der Königsdisziplin. Als Ziel hatte man ein Stück Edelmetall ausgegeben, und selbst diese Zahl war durchaus optimistisch gewesen.