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Honda-Abschied

Formel 1: Red Bull baut sich seinen Motor selbst

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Das Red-Bull-Team kümmert sich nach dem Honda-Ausstieg selbst um den Motor, die Japaner liefern die Technologie dafür.

Das Red-Bull-Team kümmert sich ab dem kommenden Jahr wie erwartet selbst um den Bau der Motoren für seine Formel-1-Autos. Der ehemalige Weltmeister-Rennstall gründete eine neue Firma namens "Red Bull Powertrains Limited". Diese wird auf die Technologie des aktuellen Motorenpartners Honda zurückgreifen. Die Japaner steigen nach der heurigen Saison aus, sie beliefern Red Bull und auch AlphaTauri, das zweite Team des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz.

Möglich wurde diese von Red Bull angestrebte Lösung vor allem auch durch einen Beschluss des Motorsport-Weltrats des Internationalen Automobilverbandes, demzufolge die Motorenentwicklung in der Formel 1 ab 2022 bis zur Saison 2025 eingefroren wird. Red Bull und AlphaTauri können somit nun praktisch in Eigenregie weitere drei Jahre die Antriebstechnologie der Japaner nutzen, ohne weitere teure Entwicklungsarbeit leisten zu müssen. Die Einigung mit Honda sei ein bedeutsamer Schritt auf der Formel-1-Reise von Red Bull, sagte Teamchef Christian Horner in einer Mitteilung am Montag.

TV-Fahrplan von ORF und ServusTV steht

Der Übertragungsfahrplan für die Formel-1-Saison 2021 im heimischen Fernsehen steht fest. ORF und ServusTV teilen sich erstmals die Free-TV-Rechte an der Motorsport-"Königsklasse" und zeigen je 12 Rennen. Der WM-Auftakt in Bahrain am 28. März ist bei ServusTV, das Finale in Abu Dhabi am 12. Dezember im ORF zu sehen. Beide Sender übertragen den Großen Preis von Österreich in Spielberg am 4. Juli.

Der ORF startet seine Live-Übertragungen am 18. April mit einem Highlight: dem Grand Prix der Emilia Romagna in Imola. ServusTV zeigt im Gegenzug den Motorsport-Klassiker im Fürstentum Monaco (23. Mai). Die beiden Sender wechseln sich mit den Übertragungen weitgehend ab. Hin und wieder werden aber auch zwei Rennen in Folge auf einem Sender gezeigt.

An Renn-Sonntagen, die ServusTV überträgt, zeigt ORF 1 eine neue Formel-1-Show. Dabei sollen sämtliche Informationen zum Rennwochenende kompakt präsentiert werden. Bis einschließlich 2023 wird jeweils die Hälfte der Rennen pro Saison bei ServusTV sowie im ORF live zu sehen sein.

(APA/dpa)