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Metalle

Der Rohstoff-Boom und seine Folgen an der Börse

Glencore-Hauptquartier in Baar
Niedrige Fördermengen machen dem Schweizer Rohstoffkonzern zu schaffen.(c) REUTERS (Arnd Wiegmann)
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Die Preise für Edelmetalle erreichen Werte wie seit einigen Jahren nicht mehr. Während viele von Angebots-Engpässen profitieren, macht der Bergbauriese Glencore Milliardenverluste.

Rohstoffe boomen derzeit an den Finanzmärkten. In der Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage decken sich Anleger derzeit mit Kupfer ein. Der Preis für das Industriemetall hat an den Finanzmärkten einen mehrjährigen Höchststand erreicht. Anfang der Woche stieg der Preis für eine Tonne Kupfer an der Rohstoffbörse LME in London bis auf 8406 US-Dollar (6942,52 Euro). Das ist der höchste Stand seit neun Jahren.


Aufgrund seiner umfänglichen Verwendung gilt Kupfer in der Industrie als Konjunkturbarometer. Allerdings dürfte diese Signalfunktion durch die Coronapandemie etwas verzerrt sein. Beflügelt wird der Kupferpreis einerseits durch die Hoffnung auf konjunkturelle Besserung. Zudem herrscht am Kupfermarkt schon seit längerem ein Angebotsengpass, da viele Kupferminen ihre Förderung wegen der Coronakrise eingeschränkt haben. Zugleich bleibt die Nachfrage gerade aus dem rohstoffhungrigen China groß.