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Replik

Todesfall-Statistik: Die Wissenschaft vom „Gut genug“

Im Zusammenhang mit Covid-19 kam es zu einer beträchtlichen Übersterblichkeit.
Im Zusammenhang mit Covid-19 kam es zu einer beträchtlichen Übersterblichkeit.APA/dpa/Sebastian Gollnow
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Ungenauigkeiten in der Statistik gibt es. Das bedeutet aber nicht, dass man keine richtigen Schlüsse aus Statistik ziehen kann.

In ihrem „Quergeschrieben“ (15. 2.) erzählt Gudula Walterskirchen von einem Fall, bei dem fälschlich Covid-19 als Todesursache angegeben wird. Sie zieht daraus den Schluss, dass die Todesfall-Statistik manipuliert wird. Dieser Schluss ist meiner Meinung nach unzulässig.

Wann immer man statistische Daten erhebt, muss man damit rechnen, dass die Daten mit gewissen Fehlern behaftet sind. Die Frage ist, ob die Ungenauigkeiten so groß sind, dass sie die Richtigkeit der zentralen Aussagen gefährden. Ein Aphorismus lautet: Statistik ist die Wissenschaft vom „Gut genug“.