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LITERATUR

Harald Martenstein: Wenn Mütter Gewalt antun

Zwischen Wahrheit und Fiktion: Harald Martensteins Gedenken an eine wütende Mutter.

Franks Erinnerungen beginnen mit einem Geräusch. Es ist der Tritt der Mutter gegen die Tür des Kinderzimmers. Was folgt, ist eine Gewaltorgie. Mit einem Besen stochert und schlägt sie nach ihrem zwölfjährigen Sohn, der sich unter dem Bett verkrochen hat. Es ist nicht das erste Mal, dass sie ihn misshandelt, und es wird auch nicht das letzte Mal sein. Marias Thema ist die Wut, deren Entladung für sie ein „Stresskiller“ ist und ihr „eine Art Orgasmus“ verschafft.