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Die Ampelkommission

Warum die Ampel keine Bezirke mehr schaltet

Kommissionsleiter Ulrich Herzog.
Kommissionsleiter Ulrich Herzog.APA/HELMUT FOHRINGER
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Auch die Sozialpartner könnten künftig in der Kommission sitzen.

Ihr Image litt an fehlgeleiteten Erwartungen. Die Corona-Ampel verwirrte, weil auf die Schaltungen nicht automatisch Maßnahmen folgten. Tatsächlich war das zuerst so angedacht, so der Leiter der Corona-Kommission, Ulrich Herzog. Rückblickend sei es aber gut, dass Risikoeinschätzung und Maßnahmen getrennt wurden: „Ein starres System nimmt viel Spielraum.“ Verwirrt hätten die regional diversen Maßnahmen. Die Ampel schaltet nur mehr länderweise, nicht jeden Bezirk. „Die Kleinräumigkeit war nicht zielführend.“ Auf Bezirksebene änderten sich die Zahlen zu schnell, die Mutanten hätten die Lage verkompliziert. Deren Risiko wird „qualitativ“, also erst in der Debatte der Kommission, bewertet. Die wachsen könnte: Es werde überlegt, Bezirkshauptleute und Sozialpartner dazuzuholen. (uw)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.02.2021)

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