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„Als Bauer braucht man eine Nische oder muss groß sein.“ Andrea und Erich Hirmann haben sich im Südburgenland auf Essig spezialisiert.
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Essigmanufaktur

Kren, Bier oder Kiwi: Die Vielfalt des Essigs

Familie Hirmann hat sich mit ihrem Hof im Südburgenland auf Essig spezialisiert und an die 50 verschiedene Sorten. Ausgangsbasis ist dabei meist die Frucht oder das Gemüse.

Die Faschingskrapfen sind verspeist (wenn auch heuer nicht in großer Gesellschaft), der opulente Heringsschmaus liegt ebenfalls hinter uns und der eien oder die andere hat vielleicht noch ein Glas Wein besonders genossen, weil es bis Ostern das letzte sein soll. Jetzt ist also für viele die Fastenzeit angesagt, und da rücken auch einige Lebensmittel in den Vordergrund, die sonst weniger attraktiv scheinen. Essig zum Beispiel, der natürlich das ganze Jahr über fixer Bestandteil in vielen Haushalten ist.

Aber jetzt bekommt er eben ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als sonst, sei es, weil nun wieder gesünder gegessen wird, was für viele schlicht mehr Salat bedeutet. Oder aber auch, weil er Bestandteil diverser Kuren ist.

Aber die Gesundheit spielt bei der Essigmanufaktur Hirmann im Südburgenland nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es dem Familienbetrieb darum, das, was über das ganze Jahr am eigenen Hof und vor allem auch in der Region wächst, zu Essig zu veredeln. „Wir haben mittlerweile 50 verschiedene Essigsorten, alles reine Gärungsessige. Ausgangsmaterial ist immer die Frucht oder eben das Gemüse, außer vielleicht beim Bieressig“, sagt Andrea Hirmann, die mit ihrem Mann Erich den Betrieb in Rudersdorf im Südburgenland führt.