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Coronavirus

Infektion mit Südafrika-Variante in Kärnten bestätigt

Eine Frau steckte sich vermutlich über ein Familienmitglied in Tirol an. In Tirol gibt es mittlerweile 582 Verdachtsfälle, 201 wurden defnitiv bestätigt.

Im Bezirk Spittal an der Drau ist ein Corona-Infektionsfall mit der Südafrika-Variante B.1.351 bestätigt worden, teilte der Landespressedienst am Sonntag mit. Es handelt sich um eine Frau, die sich über ein Familienmitglied in Tirol angesteckt haben soll. Sowohl in Kärnten als auch in Tirol ist bereits mit dem Verdacht auf die Virusmutation ein sorgfältiges Contact Tracing angeordnet worden, außerdem in Kärnten großzügige Umgebungstestungen mittels PCR.

582 Verdachtsfälle in Tirol

Im Bundesland Tirol sind am Sonntag erneut sieben Verdachtsfälle auf die südafrikanische Mutation des Coronavirus dazugekommen. Damit liegen mittlerweile 582 solcher Corona-Fälle vor. In 201 Fällen wurde das Auftreten der südafrikanischen Mutante bestätigt, in 142 weiteren Fällen gilt es nach Teilsequenzierungen als sehr wahrscheinlich, dass es sich um die südafrikanische Mutation handelt. Weitere 239 Verdachtsfälle müssen untersucht werden.

Von den bestätigten Fällen ist noch einer aktiv positiv, bei den restlichen 381 (Verdachts-)Fällen sind es 114. Beim Land geht man davon aus, dass sich der Großteil der Verdachtsfälle bestätigen wird.

Rund 60 Prozent der bestätigten Fälle und der Verdachtsfälle waren nach wie vor im Bezirk Schwaz zu verzeichnen. Rund 18 Prozent traten im Bezirk Kufstein auf und zehn Prozent im Bezirk Innsbruck-Land. Auf die Landeshauptstadt Innsbruck entfielen über fünf Prozent und knapp drei Prozent auf den Bezirk Reutte. Im Bezirk Kitzbühel und Imst gab es jeweils über einem Prozent und im Bezirk Landeck unter einem Prozent. Im Bezirk Lienz gab es weiterhin keinen bestätigten Fall und auch keinen Verdachtsfall.

(APA)