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Proteste

Burma: Kein Bier, keine Zigaretten, kein Gehorsam

Trotz massiver Drohungen der Militärs lassen sich Hunderttausende Burmesen nicht einschüchtern.(c) APA/AFP/YE AUNG THU (YE AUNG THU)
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Hunderttausende auf den Straßen, Streik und Boykott – die Generäle haben den Wagemut der Demonstranten falsch eingeschätzt. Drei Gründe, warum ihre Drohgebärden bisher wenig ausrichten.

Was in General Min Aung Hlaing derzeit vorgeht, bleibt sein Geheimnis. Klar ist aber: Dem burmesischen Oberbefehlshaber kann nicht gefallen, was er in den vergangenen drei Wochen gesehen hat. Er hat Panzer aufrollen lassen, Soldaten auf die Straße geschickt. Drei Demonstranten wurden erschossen, Hunderte verletzt oder verhaftet. Am Sonntag ließ er im Fernsehen verkünden, dass mit „Verlust von Leben“ zu rechnen sei, wenn junge Burmesen weiter gegen den Militärputsch protestieren. Am Montagmorgen standen trotzdem mehr Menschen auf den Straßen als zuvor. Drei Gründe, warum die Drohgebärden des Regimes wenig ausrichten: