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Coronavirus

Italien: In "roten" Zonen sind Privatbesuche verboten

Zwischen den Regionen zu verreisen bleibt bis Ende März verboten.
Zwischen den italienischen Regionen zu verreisen bleibt bis Ende März verboten.REUTERS
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Die italienische Regierung verschärft die Corona-Regeln. Zwischen den einzelnen Regionen bleiben Reisen verboten. Außerdem ist man auf der Suche nach einem Impfungs-Produktionsstandort.

In Italien sind zwar zuletzt Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus gelockert worden, doch bei der Reise- und Bewegungsfreiheit sowie bei Besuchen bleibt Rom hart und verschärft sogar Regeln: So ist es weiterhin nur in Ausnahmefällen erlaubt, von einer Region in die andere zu reisen. Die Regierung hat das Reiseverbot zwischen den Regionen bis 27. März verlängert.

Und in den „roten“ Zonen darf man de facto Freunde und Verwandte nicht mehr besuchen: Ab sofort ist es untersagt, sich in einen anderen Privathaushalt zu begeben. In „orangen“ und in „gelben“ Zonen dürfen nicht mehr als zwei Erwachsene zu Hause empfangen werden. Italien hält überdies an dem seit Oktober geltenden Ampelsystem fest. Dieses habe zur Eindämmung der Infektionen beigetragen und sei auch im Kampf gegen die Virusmutationen nützlich, hieß es gestern aus dem Ministerrat.

Rom will eigene Impfung herstellen

Inzwischen bemüht sich Rom um die Eigenproduktion von Impfstoffen. Industrieminister Giancarlo Giorgetti plant am Dienstag ein Treffen mit Vertretern von Pharmakonzernen. Italien verfüge über das Know-how im Pharmabereich.
Überdies setzt Rom Schritte, um Lieferprobleme bei Impfstoffen zu beheben. Der Präsident des Obersten Gesundheitsrats CTS, Franco Locatelli, versicherte, dass Engpässe in Zusammenhang mit dem Impfstoff von AstraZeneca zeitlich begrenzt seien. Bis Ende März soll Italien weitere 7,7 Millionen Impfdosen erhalten. Italien sei nach Deutschland das Land mit den meisten Menschen, die bereits auch die zweite Dosis Impfstoff erhalten haben.

(APA, red.)