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7. März

Queen wird vor Harry und Meghan im TV zu sehen sein

(c) REUTERS (POOL New)
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Am selben Tag, an dem Prinz Harry und Herzogin Meghan Oprah ein Interview geben, wird auch die Queen eine TV-Ansprache halten. Hängt das zusammen?

Royales Leben, Ehe, Mutterschaft, philanthropische Arbeit, Leben in der Öffentlichkeit und Zukunft in den USA. Am 7. März wollen Prinz Harry und Herzogin Meghan Oprah ihr erstes Interview geben, seit sie der royalen Familie den Rücken gekehrt haben. Doch der 7. März dürfte für royale Fans noch mehr zu bieten haben. Denn nun wurde bekannt, dass Queen Elizabeth eine Fernsehansprache zum Commonwealth Day halten wird, da der Gottesdienst dazu durch die Corona-Pandemie ausfallen muss. Und diese wird wenige Stunden vor dem Oprah-Interview ausgestrahlt werden.

Sind die beiden TV-Sendungen also nur zufällig am selben Tag? Genau lässt sich das nicht sagen. Der Commonwealth Day ist eigentlich am zweiten Montag am März, der diesmal auf den 8. März fallen würde. Die TV-Ausstrahlung ist also einen Tag früher. Man wolle damit Harry und Meghan den Wind aus den Segeln nehmen, heißt es. Wiederum andere Experten meinen, dass die royale Sendung bereits seit Wochen auf dem Programm steht, lange bevor das Oprah-Interview angekündigt wurde.

Royale Arbeit vs. private Einblicke

Fest steht jedenfalls, dass die beiden Sendungen unterschiedlicher nicht sein könnten. In der TV-Sendung "A Celebration For Commonwealth Day" wird die royale Arbeit in ihren klassischen Zügen gezeigt werden. Queen Elizabeth wird eine Ansprache halten, Prinz Charles und Herzogin Camilla, Prinz William und Herzogin Catherine sowie Sophie von Wessex werden mit jungen Menschen der 54 Commonwealth-Nationen zu verschiedenen Themen sprechen. Im Oprah-Interview wird es hingegen um persönliche Einblicke in die Lebens- und Gefühlswelt von Prinz Harry und Herzogin Meghan gehen. Das ist etwas, das die Royals im Normalfall nur sehr gezielt und dosiert machen.

Befürchtet wird, dass das Interview das Verhältnis zwischen den beiden Parteien nur noch verschlechtert, indem der britische Königshof schlecht wegkommt. Erinnerungen an das BBC-Interview mit Prinzessin Diana 1995 kommen immer wieder auf. Diana hatte damals über Privates hinter den Palastmauern aus, was nicht nur für weltweite Schlagzeilen sorgte, sondern auch als Vertrauensbruch gegenüber den Royals gewertet wurde.

Wie es Prinz Harry und Herzogin Meghan halten werden, wird sich am 7. März zeigen. An den britischen Königshof wollen sie aber ohnehin nicht mehr zurück. Das Paar hat vor wenigen Tagen offiziell verkündet, final nicht mehr als aktive - sprich für Königin Elizabeth arbeitende - Mitglieder der britischen Königsfamilie tätig sein zu wollen.

(chrile)