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Auf Schiene

Warum auch die neuen ÖBB-Nachtzüge das Klima nicht retten werden

ÖBB-Nightjet
Die 13 neuen Garnituren kosten rund 220 Millionen Euro.(c) LEANDRE DUGGAN / Keystone / picturedesk.com (LEANDRE DUGGAN)
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Die Bundesbahnen präsentierten am Dienstag ihre neuen Nightjets. Vor allem das Klima solle davon profitieren, verspricht man. Solange es schnellere und günstigere Alternativen gibt – Stichwort Billigflüge – wird es der Nachtzug in Europa jedoch schwer haben.

Seit 190 Jahren werden im Siemens-Werk in Wien-Simmering Züge gefertigt. Am Dienstag sollte ein weiterer historischer Moment hinzukommen, waren sich Umweltministerin Leonore Gewessler, ÖBB-Chef Andreas Matthä und Siemens Mobility-Chef Michael Peter einig, als sie die neuen „ÖBB Nightjets“ präsentierten. Ab Ende 2022 sollen die Nachtzüge der nächsten Generation rollen, zunächst auf Verbindungen zwischen Österreich, Deutschland und Italien.

Die ersten 13 Garnituren sind Teil einer 2018 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung zwischen Siemens und den ÖBB. Kostenpunkt für die jeweils siebenteiligen Züge: rund 220 Millionen Euro. Geht es nach den Bundesbahnen, sollen bis 2024 weitere 20 Garnituren folgen. Die dafür nötige Zustimmung durch den ÖBB-Aufsichtsrat ist bereits erfolgt. Kosten: weitere 500 Millionen Euro.

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