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Es lebe der Sport

Tennis, Ski in allen Spielarten, Fußball: Für TV-Sportler geht es Schlag auf Schlag. Und manche gehen mit gutem Beispiel voran.

Es sind gerade harte Zeiten für TV-Sportler, und es ist nicht verwunderlich, dass sie mit einem leichten Augenflimmern und ein wenig desorientiert aufwachen – dem Äquivalent des Muskelkaters. Man kann ja schnell den Überblick verlieren angesichts des Überangebots, das der Sport – die große Abwechslung in Pandemiezeiten – dieser Tage bietet: Tennis, Ski in jedweder Spielart und jetzt auch wieder „König Fußball“, bei dem deutsche und britische Klubs in der Champions League just in Budapest aufeinandertreffen.

Erst die Australian Open, bei denen die Matches in Down Under in aller Herrgottsfrüh begannen. Als die nationale Aufwallung in Melbourne jäh in sich zusammenfiel, ging es – quasi im Parallelslalom – mit der Ski-WM in den Dolomiten los. Die Alpenrepublik verfiel bei der Corona-Ski-WM in Cortina in ihrer angestammten Domäne augenblicklich in einen Goldtaumel. Als dann noch ausgerechnet eine Biathletin, die im Schatten des Hahnenkamms aufgewachsen war, eine WM-Goldene holte, schlug das Herz der Sportnation höher. Das Land der Skiläufer und Weitenjäger! Wenn nun noch die rot-weiß-roten Adler in Oberstdorf zuschlagen . . .

Bis in die Zehenspitzen motiviert kam unser Sportredakteur neulich mit nigelnagelneuen Langlauflatten ins Büro. Da sage noch einer, der Sport habe keine Vorbildfunktion.