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Nachrichtenmarkt

Trotz Widerstand von Facebook: Australien verabschiedet Mediengesetz

Für den Konsum ihrer Nachrichten sollen Medienhäuser fair entlohnt werden, so das Ziel.
Für den Konsum ihrer Nachrichten sollen Medienhäuser fair entlohnt werden, so das Ziel.(c) Getty Images (Pierre Crom)
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Online-Plattformen sind nun dazu verpflichtet, ihre mit Nachrichteninhalten generierten Werbeeinnahmen mit Medienhäusern zu teilen.

Das australische Parlament hat das von Facebook scharf kritisierte Mediengesetz auf den Weg gebracht. "Der Kodex wird sicherstellen, dass Nachrichtenmedien für die Inhalte, die sie generieren, fair entlohnt werden, was dazu beiträgt, den Journalismus des öffentlichen Interesses in Australien aufrechtzuerhalten", sagten Schatzkanzler Josh Frydenberg und Kommunikationsminister Paul Fletcher am Donnerstag.

Online-Plattformen sind nun dazu verpflichtet, ihre mit Nachrichteninhalten generierten Werbeeinnahmen mit Medienhäusern zu teilen. Facebook hatte vergangene Woche im Streit um die Reform sämtliche Medienlinks sowie mehrere Behörden- und Katastrophenseiten gesperrt. Dies sorgte weltweit für Kritik und mehrere Länder erklärten, Schritte nach dem Beispiel Australiens einzuleiten. Rund um den Globus suchen Regierungen seit Jahren nach Wegen, um den Einfluss der US-Technologiekonzerne auf den Nachrichtenfluss einzudämmen.

(APA/Reuters)