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Die Wassermühle aus dem 16. Jahrhundert in Groß Purden/Purda wurde saniert und erweitert. Jetzt ist die Mlyn Patryki ein gemütliches Gästehaus.
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Polens Nordosten

Wo bitte ist denn Ermland?

Gleich neben den Masuren liegt diese touristisch kaum erschlossene Region. Den stillen Nordosten Polens prägen Waldflächen, Wiesen und Seen. Dazwischen verstecken sich stille Backsteinbauten, werken neue Gastgeber und Biobauern.

Dünne Nebelschwaden wachsen aus dem feuchten Gras. Sein Duft mischt sich mit dem vom Wald. Wie frischer Atem strömt er durch das offne Küchenfenster. Ein Frühlingstag in der Woiwodschaft Ermland-Masuren (Województwo warmińsko-mazurskie) neigt sich dem Ende zu.
„In Ermland kann man riechen, wenn es Abend wird“, meint Marta Wysokińska und holt die Brote aus dem Ofen. Damit sorgt sie für noch mehr Wohlgeruch im Siedlisko Pasieka – zu Deutsch: Bienen- oder Immenhof. Das kleine bäuerliche Anwesen ist ihr Familienwohnsitz, Ferienranch und Imkerei. Es gehört zum Dorf Wonneberg (Studzianka) und liegt in einem Wald am Teich, irgendwo zwischen Allenstein (Olsztyn) und Heilsberg (Lidzbark Warmiński), mitten in der stillen Wildnis Ermlands.