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Julia Hofinger hat im Wintersemester ihr Studium an der Medizinischen Universität Wien begonnen. Die Universitätszahnklinik befindet sich auf dem Campus des Alten AKH.
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Semesterstart

Was aus der angeblich „schönsten Zeit des Lebens“ wurde

Das Sommersemester beginnt. Statt im Hörsaal werden die Studenten aber weiterhin zu Hause sitzen. Das dritte Semester in Folge. Wie geht es ihnen eigentlich damit? Drei Studierende erzählen.

Julia Hofinger freute sich auf „die schönste Zeit des Lebens“. So haben ihre Chefs die Studienjahre beschrieben und ihr Geschichten vom Leben in der Großstadt, dem Lernen mit Gleichgesinnten und natürlich von den berühmten Studentenpartys erzählt. Denn auch das ist Teil des anspruchsvollen Zahnmedizinstudiums. „Doch so schön ist es bislang nicht gewesen“, sagt die Erstsemestrige. Im Oktober wagte sie den großen Schritt. Nach der Lehre als Zahnärztliche Assistentin, sieben Arbeitsjahren, der Abendmatura und einem bestandenen Aufnahmetest war das Ziel erreicht: Sie zog für ihr Zahnmedizinstudium nach Wien. Raus aus dem Elternhaus in Ried im Innkreis, rein in die Wohngemeinschaft in der Großstadt.

Doch lang ist die 24-Jährige dort nicht geblieben. Bereits nach nur vier Besuchen an der Medizin-Universität wurde der Betrieb auf Distance Learning umgestellt. Statt gemeinsam mit den neuen Studienkollegen im Hörsaal saß Hofinger allein in ihrem WG-Zimmer – Tür an Tür mit erst kürzlich kennengelernten Mitbewohnerinnen und in einer ihr noch völlig fremden Stadt.

„Das war eine krasse Umstellung.“ Zu „krass“ offenbar.