Die Finanzmarktaufsicht hat bereits vor einem halben Jahr nach Hinweisen auf Geldwäsche bei der Raiffeisen Zentralbank gesucht. Allerdings ohne Erfolg.
Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat die Geschäfte der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit der russischen Universal Savings Bank geprüft und dabei keinen Hinweis auf Geldwäsche gefunden, teilte ein FMA-Sprecher am Dienstag mit. Der russische Fonds Hermitage Capital hatte der österreichischen Bank Geldwäsche vorgeworfen und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Nach der Aufforderung der Staatsanwaltschaft der Sache nachzugehen, sei - vor einem halben Jahr - unverzüglich eine Überprüfung durchgeführt worden. Dabei sei kein Hinweis gefunden worden, dass die Bank gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen hätte. Insbesondere habe sich aus den vorgelegten Unterlagen kein Hinweis ergeben, dass die RZB eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung hätte erstatten müssen, so die FMA.
(APA)