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Bäder: Klein, aber oho

Klar. Großzügig wirken die geradlinigen und glatten Feinsteinoberflächen von Holter.
Klar. Großzügig wirken die geradlinigen und glatten Feinsteinoberflächen von Holter.Holter
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Praktikables Nischendenken, raffinierte Versteckspiele und effektvolle Lichtshows: Lösungen für wenige Quadratmeter Bad.

Obwohl sich das Bad mehr und mehr als Wohnraum etabliert, der Charakter eines Nassraums aufgeweicht wird und die Designsprache oft jener für den Rest der Wohnung gleicht, sind seine Dimensionen vielfach kompakt geblieben. Je weniger Quadratmeter zur Verfügung stehen, desto intensiver sollte man sich bereits im Vorfeld mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen auseinandersetzen. "Alle notwendigen und gewünschten Funktionen müssen genau analysiert, definiert und berücksichtigt werden. Das bedeutet aber auch, dass überflüssige Funktionen zu eliminieren sind und eine Überfrachtung mit gestalterischen Ideen vermieden werden soll", betonen Sophie Kessler und Harald Hatschenberger vom Architektur- und Designbüro destilat. "Badezimmer, die wie aus einem Guss wirken, lassen Räume größer und ruhiger erscheinen", nennt Planungsexpertin Monika Horvath von Holter ein Grundprinzip in der Umsetzung.

"Ein stimmiges Material- und Farbkonzept ist bei einem begrenzten Raumangebot besonders wichtig", unterstreicht Kessler. An funktionaler Effizienz darf es freilich nicht mangeln: Die Platzierung der Sanitärinstallationen erfolgt unter der Prämisse guter Erreich- und Nutzbarkeit. "Heute gibt es auch für kleine Bäder und Räume mit Dachschrägen gute Lösungen. Die Fläche, die für Wanne oder Dusche benötigt wird, ist ähnlich. Die Möglichkeiten hängen weniger von der Raumgröße als vom Grundriss ab. Beim Einbau kann es allerdings auf jeden Zentimeter ankommen", sagt Oliver Zaengel von Pelipal. Maßgefertigte Lösungen können hier gefragt sein.